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Kategorie: Erinnerungen

So war’s ?>

So war’s

Ich bin erst mit 7 Jahren eingeschult worden. Bis zum 9. Lebensjahr war meine Mutti zu Hause. Dann erst bemühte sie sich stunden-oder tageweise um Arbeit und fand diese bei Fußball-TOTO, einen Tag in der Woche, das war immer montags, als Wettscheine- Auswerterin. Mit Beendigung dieser Tätigkeit ging sie mit noch 2 Bekanntinnen aus unserer Straße, 2 Tage wöchentlich, zum Museum für Deutsche Geschichte, ins alte Zeughaus, Unter den Linden, als Ausstellungs- Wärterin und Erklärerin und als man sie da nicht mehr benötigte, machte sie organisatorische Arbeiten im Büro des FDGB- Bundesvorstandes für internationale Verbindungen. Dorthin ging sie auch 2…

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“So war’s”
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22. Erinnerung- mein Waldi

Ich, damals im Alter von 9 bis 13 Jahren, durfte mit einem rotbraunem Langhaar-Dackel, von Mutters Bekannte, aus unserer Straße, tage- und stundenweise  spazieren gehen. Nach der Schule, 15 Uhr, davor hörte ich noch 1/2 Std Kinderfunk vom Berliner Rundfunk und dann holte ich mir den Dackel von meiner lieben und netten Nenntante ab und brachte Ihn zu       19 Uhr wieder zu ihr zurück. Ich hatte dabei das Gefühl, als wäre es mein Hund, denn ich liebte das Hundi sehr. Ich blieb nicht immer die gesamte Zeit mit Waldi draußen, es war ja auch wetterabhängig, sondern nahm ihn auch manchmal…

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“22. Erinnerung- mein Waldi”
Eingesperrt in Gottes Gemäuern ?>

Eingesperrt in Gottes Gemäuern

Anno 1970 machte ich mit meiner Freundin eine 8-tägige Reise in den Harz, nach Thale.Von dort aus starteten wir nach Quedlinburg, Wernigerode,  durchwanderten das Bodetal und besuchten die Felsenmauer bei Ballenstaedt, fuhren mit der Gondel-Seilbahn zum Hexentanzplatz hoch und wanderten bergauf zur Roßtrappe. Auf der Rückreise von Thale fuhren wir mit dem D-Zug über Halberstadt und machten dort für 1/2 Tag noch einen Zwischenstop, um uns die Stadt und den Dom anzuschauen. Der Dom war aber geschlossen, denn kurz vor unserem Eintreffen vor Ort, war die Führung durch das Dominnere und besonders die Domschatzführung beendet, was wir an der Tafel…

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“Eingesperrt in Gottes Gemäuern”
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Das waren fröhliche Nachmittagsstunden in der Schule, …

… als wir mit unserem Sportlehrer in der 5. Klasse Fasching feierten.  Wir hatten einen lustig ausgeschmückten Klassenraum und unser Sportlehrer spielte auf dem Bandonium, auch mal falsche Töne, aber das machte den Reiz an seinem Spiel aus.  Es gab als Höhepunkt die Polonaise durchs Schulgebäude, an der einen Seite des langen Schulkorridors die Treppen bis zum 4. Stockwerk hinauf und alle hinterdrein im Gänsemarsch und am anderem Ende die Treppen wieder hinunter und immer vorne an der Sportlehrer mit seiner Bandonium-Musike. Das war toll und der Umzug endete dann auf dem Schulhof, wo dann die Fotos von uns kostümierten…

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“Das waren fröhliche Nachmittagsstunden in der Schule, …”
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LPG-Tag, Schuljahr 1959

In der 7. Klasse hatten wir wöchentlich einen landwirtschaftlichen Unterrichtstag in der Marzahner LPG. Dort erlernten wir das Pikieren von Pflanzenstecklingen, die Getreidearten und ihre Verwendung und verschiedene Zierpflanzen kennen, die uns gezeigt und erklärt wurden. Es wurde die Hühnerhaltung erläutert und wir besichtigten und arbeiteten in den Ställen. Ich mußte auch Blut rühren, damit es nicht verdickte. Eine alte, ausgediente, aber noch funktionierende Kartoffel- Sortiermaschine stand auf dem LPG-Hof, die uns auch als Anschauungsstück vorgeführt wurde. Die Marzahner LPG bestand aus Gemüseanbau und Zierpflanzenproduktion im Freiland und in Gewächshäuser. Auf der Fläche der ehemaligen LPG wurde die Marzahner Großsiedlung…

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“LPG-Tag, Schuljahr 1959”
So war das ?>

So war das

Ab der 8. Klasse hatten wir auch Unterrichtstag in der sozialistischen Produktion ( UTP ) – Praxis und die Theoriestunden Einführung in die sozialistische Produktion ( ESP ) Den Unterrichtstag in der Praxis verbrachten wir einen Schultag lang im Patenbetrieb  unserer Schule, wo wir in den verschiedenen Abteilungen und in der Lehrwerkstatt des Betriebes eingesetzt wurden. Unter Anleitung des Lehrmeisters in der Lehrwerkstatt oder der Kollegen aus den Brigaden der Abteilungen, arbeiteten wir Schüler in der laufenden Produktion mit. Als der Betrieb im Produktionsplan-Rückstand steckte, wurden wir Schüler der nun schon 9. Klasse, für 14 Tage vom Schulunterricht befreit und…

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