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LPG-Tag, Schuljahr 1959

In der 7. Klasse hatten wir wöchentlich einen landwirtschaftlichen Unterrichtstag in der Marzahner LPG.

Dort erlernten wir das Pikieren von Pflanzenstecklingen, die Getreidearten und ihre Verwendung und verschiedene Zierpflanzen kennen, die uns gezeigt und erklärt wurden. Es wurde die Hühnerhaltung erläutert und wir besichtigten und arbeiteten in den Ställen. Ich mußte auch Blut rühren, damit es nicht verdickte.

Eine alte, ausgediente, aber noch funktionierende Kartoffel- Sortiermaschine stand auf dem LPG-Hof, die uns auch als Anschauungsstück vorgeführt wurde.

Die Marzahner LPG bestand aus Gemüseanbau und Zierpflanzenproduktion im Freiland und in Gewächshäuser.

Auf der Fläche der ehemaligen LPG wurde die Marzahner Großsiedlung erbaut. Hier lebe ich.

7 Kommentare zu “LPG-Tag, Schuljahr 1959

  1. Liebe Brigitte,

    das klingt aber sehr interessant. Viel besser als der trockene Unterrichtsstoff den man sonst so kennt.

    Ich wünsche dir einen schönen Tag.

    Liebe Grüße

    Ilona

  2. Nein, mit solchen Arbeitseinsätzen kann ich nicht dienen. Das hatten wir nicht.
    Ich finde es aber witzig, dass Du heut auf Grund und Boden wohnst und lebst, wo Du früher gearbeitet hast. 🙂
    Liebe Abendgrüße von Kerstin – und eine Streicheleinheit für Tamy.

  3. Find ich interessant, so etwas gab es bei uns nicht. Aber Blut rühren musste ich auch, sogar das Blut vom Schlachthof abholen, weil unsere Schule direkt um die Ecke lag. Das war für den Biologieunterricht. Was ich im Schlachthof gesehen habe, hat mir danach einige Albträume beschert.
    Lieben Gruß
    Elke

  4. Liebe Brigitte,
    mit solchen Einsätzen kann ich nicht dienen. Und Blutrühren kenne ich zwar aus Erzählungen, mußte es aber nie selber machen.
    Liebe Abendgrüße sendet Dir
    Irmi

  5. moin brigitte,
    *GRINS*
    ich kenne beides, trockenen frontalschulunterricht und das leben und arbeiten auf dem bauernhof.
    vielleicht keine bedingung für das weitere leben aber schon hilfreich.
    mit den heutigen agrarbetrieben hat es nichts mehr zu tun.
    liebe grüsse nach marzahn!

  6. ah – dann wohnst du jetzt genau da, wo du früher den Anschauungsunterricht hattest 🙂

    Uff ..Blut rühren, das klingt ja furchtbar. Sehe grad, dass Elke das auch tun mußte. Heutzutage würden wahrscheinlich die Eltern die Schule anzeigen, wenn sowas gefordert werden würde 😉 Ich hätte wohl versucht, drumrum zu kommen.

    Bin schon ziemlich früh als Kind bewußt auf das vegetarische Leben umgestiegen. In Bio gab es einmal die Option, irgendwelche Augen (ich weiss nicht mehr, was) zu sezieren – aber das war freiwillig, und wer nicht wollte, konnte gehen (habe ich getan). Das gleiche galt z B. auch für das Anschauen von Kriegsfilmen – wie z. B. „Die Brücke“ – es wurde uns freigestellt.

    Liebe Grüsse nochmal zu dir *winke*
    Ocean

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