Das waren fröhliche Nachmittagsstunden in der Schule, … ?>

Das waren fröhliche Nachmittagsstunden in der Schule, …

… als wir mit unserem Sportlehrer in der 5. Klasse Fasching feierten.  Wir hatten einen lustig ausgeschmückten Klassenraum und unser Sportlehrer spielte auf dem Bandonium, auch mal falsche Töne, aber das machte den Reiz an seinem Spiel aus.  Es gab als Höhepunkt die Polonaise durchs Schulgebäude, an der einen Seite des langen Schulkorridors die Treppen bis zum 4. Stockwerk hinauf und alle hinterdrein im Gänsemarsch und am anderem Ende die Treppen wieder hinunter und immer vorne an der Sportlehrer mit seiner Bandonium-Musike. Das war toll und der Umzug endete dann auf dem Schulhof, wo dann die Fotos von uns kostümierten Kindern gemacht wurden.

Zu dieser Zeit war es nicht selten, daß Kinder aus Krepppapier Kostüme von ihren Eltern gefertigt bekamen. Drei Mitschülerinnen hatten auch ihre jüngeren Geschwister, Mädchen, zu diesem Nachmittag mitgebracht und so hatten wir dann auch zufällig 3 kleine Rotkäppchen.

Dann erinnere ich mich noch an die Schul-Faschingsfeier im Kultursaal im Wälzlagerwerk.  Dorthin kam ich 2 Std später, weil meine Mutter mit dem Köstümnähen nicht fertig wurde, denn sie hatte den Reißverschluß versehentlich verkehrt herum eingenäht und somit mußte sie mein hautenges Harlekin-Kostüm nocheinmal auftrennen.

6 Kommentare zu “Das waren fröhliche Nachmittagsstunden in der Schule, …

  1. Liebe Brigitte, bei Deinen Erinnerungen fühle ich mich immer wie auf einer kleinen Zeitreise. Solche Schulveranstaltungen gabe es bei uns auch und sie wurden gern angenommen.
    Ich war als Kind Fliegenpilz, Prinzessin (natürlich!), Königin der Nacht, Zigeunerin. Meine Mam hat alles selber genäht, einige Teile gibt es heute noch.
    Liebe Abendgrüße von Kerstin.

  2. Liebe Brigitte,
    ich lese gern Deine Erinnerungen. Das sit alles so neu für mich.
    Einen Unterricht in dieser Art hatten wir nicht.
    Liebe Grüße
    Irmi

  3. Liebe Brigitte!

    An solche Feste in meiner Kindheit und Jugendzeit erinnere ich mich immer gerne. Schon als Kind hatte ich die Devise, dass kein Faschingskostüm gekauft wird, sondern dass mit Fantasie aus dem Kleiderschrank Verkleidungen zusammen gestellt werden sollen.
    Natürlich habe ich auch mit Schminke und Frisur die Veränderungen betont.
    Leider fehlt mir jetzt die Fantasie total, ich habe keine Lust mehr auf Verkleidungen im Fasching.

    Lieben Gruß
    Lemmie

  4. Hallo Brigitte,
    Deine Erinnerungen sind zu schön zu lesen 🙂

    Ohje das mit dem Kostüm war ja sicher stressig. Aber ich musste schon schmunzeln bei dem Gedanken, dass der Reissverschluss verkehrt herum war 🙂

    Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir, liebe Grüße
    Katinka

  5. Hallo liebe Brigitte 🙂

    einfach toll, dass du diese schönen Erinnerungen mit uns teilst. Ich kann das förmlich vor mir sehen. Aber das war sicher auch eine Aufregung für deine Mutter – wegen dem Reissverschluss 🙂

    Fasching ..seltsam, ich kann mich kaum daran erinnern, jedenfalls nicht in der Schule. Glaube, dass das insgesamt hier nicht so arg viel gefeiert wird oder wurde ..

    nur an eine Perücke kann ich mich erinnern, ganz lange glänzende blonde Haare, die fand ich so toll, denn genau solche Haare hätte ich auch gerne gehabt 😉

    Ganz liebe Grüsse an dich und ein schönes Wochenende ..und für Tamy einen lieben Krauler 🙂
    Ocean

  6. moin brigitte,
    für uns gab es früher:
    weihnachten, ostern, sommerferien und erntefest als ereignisse.
    während der wirtschaftswunderjahre, d.h. in meine kinder- u. jugendzeit, gab es sonst nur arbeit.
    allerdings gibt es faschingsfotos von meiner mutter und meinen kindern, also davor und danach. 😐 ❓
    bis heute kann ich nichts damit beginnen.
    deine erinnerungen sind so positiv und ich freue mich über deine berichte.
    lg kelly

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