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Kategorie: Erinnerungen

Kleine Geschichtchen aus dem Schulalltag ?>

Kleine Geschichtchen aus dem Schulalltag

Unsere Klassenlehrerin von der 8.-10 Klasse stellte uns in der 9. Klasse täglich vor die Wahl, wenn wir im Unterricht sehr aufmerksam sind und gut mitarbeiten, dann ließt sie uns in den letzten 10 min vor Stundenende, aus dem Roman „Die Elenden“ vor, oder wir lernen die volle Zeit.  Das war toll, denn ohne Geschichte von Jean Valjean wollten wir keinen Unterricht beenden. Das gabs leider auch bei uns in der 6. Klasse:   Wir hatten eine Russisch-Lehrerin, die es einmal sehr schwer hatte, unsere Klasse zum Unterrichtsbeginn, zur Ruhe zu bringen. Wir redeten alle durcheinander, beachteten nicht die Lehrerin und…

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Meine Schultaschen-Story ?>

Meine Schultaschen-Story

Ich hatte von der ersten bis zur 10. Klasse meine Schulmappe auf dem Rücken getragen, was zu dieser Zeit noch ein Novum war. Ab ca der 5. Klasse bekamen die Schüler ihre Aktentaschen, denn der Schulranzen wurde für alle Bücher und Hefte zu klein. Mein Vater, der Sattler und Orthopädie-Schumacher war, nähte mir zur Einschulung 1952, aus blauem Leder einen Schulranzen mit innen rosa Fallschirmseide ausgekleidet. Die Außennähte hatte er mit braunem Leder verziert und die Trägerriemen waren auch aus braunem, breiten und mit Filz unterlegtem Leder. Ich trug den Schulranzen bis zum Ende der 4. Klasse und in den…

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“Meine Schultaschen-Story”
Gern denke ich zurück … ?>

Gern denke ich zurück …

… an den Briefträger, der treppauf und treppab durch die Häuser lief, weil es in den fünfziger Jahren noch keine Hausbriefkästen gab, sondern in jeder Wohnungstür einen Briefschlitz, in dem die Briefe oder Postkarten reingeworfen wurden. Fast jedenTag klingelte der nette, freundliche und musikalische Briefträger extra bei uns, auch wenn wir keine Post bekamen und zog dann seine Mundharmonika aus seiner Hosentasche, um mir als 6- jährige ein Lied vorzuspielen, denn er freute sich, daß ich schon selbst Mundharmonika spielen konnte. Auch ich wartete schon manchmal ungeduldig auf ihn, daß wir gemeinsam 10 min zu unserer Freude musizierten. So hielten…

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“Gern denke ich zurück …”
Ich erinnere mich, … ?>

Ich erinnere mich, …

… August 1951- Weltfestspiele, ich war 6 Jahre. Es gab Massenquartiere auf den Dachböden mit Strohschütte und Privatunterkünfte wurden bereitgestellt. Meine Eltern gaben einem Gast Quartier und machten ihm die Schlafcouch im Wohnzimmer zurecht. Zu uns kamen aber dann eine junge Frau mit einem 17 jährigem Mädchen, die uns baten, sie beide bitte aufzunehmen, denn die junge Frau hatte den Eltern des Mädchens versprochen, sich um sie zu kümmern, weil sie noch nie alleine von zu Hause weg war. Da wir aber nur Platz für einen Schlafgast hatten, wurde im Hause die alleinstehende ältere Frau, die über uns wohnte, gefragt,…

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“Ich erinnere mich, …”
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6. Klasse- Wandertag, 1958

Es war ein wunderschöner Herbsttag und unsere Klasse traf sich zu 8 Uhr am S- Bahnhof, um in die Müggelberge zu fahren.  An den Wandertagen  gings immer raus in die Natur. Es wurde mit der Zeit schon 8.30 Uhr und der Klassenlehrer, der immer sehr pünktlich war, noch nicht am Treffpunkt. Da immer eine zweite Aufsichtsperson dabei sein sollte, kam auch meistens meine Mutter mit. Um 8.45 Uhr kam es meiner Mutter komisch vor, daß der Klassenlehrer immer noch nicht da war und sah fragend uns Schüler an, bis wir endlich mit der Sprache raus kamen, daß wir eigentlich in…

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Im „Gedächtnis-Keller“ ganz tief hinten, unten ?>

Im „Gedächtnis-Keller“ ganz tief hinten, unten

Schulsparen, eine bei mir schon fast verlorengegangene Schulgeschichte. Ich weiß nicht mehr in welcher Zeit, Schuljahren, es begann und wie lange das Schulsparen  aufrecht erhalten blieb. Ich glaube nicht lange. In der Schule gab es Sparmarken zu kaufen, die in die dafür extra angefertigten Klappkarten eingeklebt wurden und mit denen man dann, wenn die Karte oder mehrere vollgeklebt waren, irgendwann zur Sparkasse gehen konnte, um sich seine Sparmarken in bare Münze einzuwechseln, um sich einen schon lang ersehnten Wunsch zu erfüllen. Da ich damals von meinen Eltern kein Taschengeld bekam, weil es auch nicht üblich war, gaben sie mir aber…

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