Winterwanderung im Schnee, mit Rodel im Schlepptau, zum Treff mit der Radl-Freundin an der Wuhle-Holzbrücke um 10 Uhr. Wir trafen uns dort, weil da auch der direkte steile Aufstieg zum Berg beginnt. Bis zur Holzbrücke laufe ich im Sommer ca 20 min, aber heute brauchte ich 30 min.
Der Berg, eine 102.2 m hohe Marzahner Kippe, durch Aufschüttung von Trümmerschutt, auf eine vorhandene Erhebung von 58.3 m, in mitten der damaligen Rieselfelder von Marzahn.
Im Rahmen des Wuhle-Wanderweges wurde dann ein Aufstiegsweg rund um den Berg herum gestaltet, auf dessen Plateau Bänke aufgestellt, eine Aussichtsplattform und eine Rodelbahn angelegt wurde.
Der tief verschneite und steile Hang, auch wenn er zweimalig unterbrochen durch den Rundweg, war durch das, unter der Schneedecke verborgene Glatteis recht beschwerlich zu erklimmen, um zum Rodelbahn-Anfang zu kommen. Aber als wir oben waren, befanden wir uns erst auf der niedrigeren Hälfte des Berges und so sahen wir vor uns erst eine kleinere Bergabfahrt und gegenüber die große und höhere, steile Hang-Abfahrt. Also wurde erstmal auf dieser Seite gerodelt und danach durch das Bergtal zum hohen Gipfel rauf gekraxselt.
Da ich Spikes unter den Schuhsohlen habe, war es für mich nicht so schwierig Fuß zu fassen, aber dafür blieb mir eher die Beinkraft auf der Strecke, denn mein schwerer Rennrodel zog mich eher rückwärts. Da fehlt bei mir dann schon die Kondition-Luft/Kraft.
Also war es dann schon ein langsamer, kraftintensiver Aufstieg.
Den langen, einfacheren Weg nach oben wollten wir ja Beide nicht. Ca 40 min.
Nach der Rodelei machten wir einen Spaziergang durch die verschneite Wiesenlandschaft und auf dem Weg in Richtung Heimat, lief hinter uns eine Dame mit Hündchen, Yorki, die dann mit uns gemeinsam den herrlichen, weißen Winterweg zurücklegte und wir uns alle Drei dabei nett unterhielten.
Wir verabschiedeten uns an der Weggabelung, wo meine Radl-Freundin geradeaus weiter mußte und ich, wie die Hündchen-Dame, links abbiegen mußte. Ein kleines Stückchen gingen wir noch zusammen, dann lief die Dame auf die andere Straßenseite und war gleich zu Hause, während dessen ich noch 5 Schritte bis zur Bus-Haltestelle hatte, 7 min warten mußte bis der Bus kam und sogar pünktlich, um dann nur 3 Stationen mitzufahren, nur damit ich nicht die Straße bergauf laufen mußte, zumal ich dazu länger als die Warte-und Fahrzeit brauche.
Zuhause angekommen, gleich wieder mit Tamy den zweiten Spaziergang gemacht und dann zu 13.30 Uhr Mittag gegessen: Schweinebraten, Schwarzwurzelgemüse, Kartoffeln und Blaubeerkompott.