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Kümmelchen

Alles in bester Ordnung

Das Knie schmerzt nicht mehr, die Betten habe ich neu bezogen. Erst wird die 40 Grad-Wäsche von der WaMa gewaschen und dann die Bettwäsche.

Mittagessen machten wir heute mit dem jüngeren Sohn.Vor 1/2 Std fuhr er wieder nach Hause und nun schläft Männe auf der Wohnzimmercauch und ich mache eine Blogwanderung und danach gehe ich mit Tamy spazieren.

Der Tag ist schön, blau-weißer Himmel, es scheint die Sonne bei 21 Grad und es weht jetzt ein mäßiger Wind.

 

Ich beobachte schon wieder seit Tagen ein Eichhörnchen, das sich in unserem Straßenabschnitt mehrmals von der einen auf die andere Straßenseite bewegt/läuft, wechselt oder von Ast zu Ast , von Haselnußbäumen, die am Straßenrand stehen, zu Kiefern schwingt, die auch in den Vorgärten unserer 11-Geschosser- Wohnblocks gepflanzt wurden.

Unsere Straße ist U-förmig angelegt, in deren Mitte eine Schule steht und sich ein dazugehöriger, sehr schön begrünter und mit Bäumen bepflanzter Schulhof befindet. Daneben ist ein großer Parkplatz für die Anwohner, mit Pappeln als Begrenzungsbäume. Linden, Birken und Kastanienbäume zeichnen ebenfalls unser Straßenbild.

Das Eichhörnchen hat also ein reichlich grünes Lebensumfeld und auch viel Futterangebot und ist nun wahrscheinlich mit dem Anlegen seines Wintervorrates beschäftigt.

Bis hoch auf das 11-Geschosser-Dach läuft es auch zügig an der rauen Hauswand empor.

Ein bestimmt sicheres zu Hause bietet dem Eichhörnchen auf jeden Fall unsere Straße bzw Wohngebiet, in dem seine natürlichen Feinde, der Habicht oder Baummarder ihm nicht nachstellen werden, weil sie für sich hier nicht die ideale Jagdgegend vorfinden. Aber trotzdem muß das  Eichhörnchen in der 30-Zone aufpassen, daß es nicht unter die Räder kommt.

Ist es vielleicht das Eichhörnchen aus dem vorigem Jahr?

 

Kümmelchen

Wir haben es wieder getan …

… und die Mutter ist mit dem Sohne zum zweiten Male zu einer Open-Air- Kinoveranstaltung gefahren.

Unter gestrigem sternenklarem Abendhimmel sahen wir ab 21. 30 Uhr die Filmkomödie “Stiller Frühling”. Der Regisseur und der Hauptdarsteller waren auch anwesend. Ein kurzes Interview zu Beginn und für Fragen nach der Filmvorführung, standen die Macher dem Publikum ebenfalls gerne Rede und Antwort.

Dieses Mal sind wir mit Klapphocker dort hin und das war auch gut so, denn die Sitzgelegenheiten waren knapp. Es wurde sehr voll auf dem naturbelassenem  Wiesen-Sand-”Campingplatz”.  Seinen Namen bekam er deshalb, weil zwischen zwei Altbauhäusern die Lücke als Platz mit Bäumen und Sträuchern teilweise begrünt war und nun als Erholungsoase im Großstadtgetümmel, an einer verkehrsreichen Straße, genutzt wird und dort seit Kurzem längsseitig aufgeschnittene Campingwagen und Liegestühle aufgestellt wurden, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Abends kann man dann auch Freiluftkino gucken. Eine Getränkebar war auch zusätzlich eingerichtet. Die eine Seitenfront des stehengebliebenen Hauses wurde in der Größe einer Leinwand gestrichen.

Auf dem Heimweg machten wir einen Imbiss-Stop und setzten dann unseren Nachhauseweg wieder bis zum  S-Bahnhof fort. O. 10 Uhr war ich wieder daheim.

Ich bin schon erstaunt, was sich an kultureller Szene in den letzten Jahren entwickelt hat. Außergewöhnliche und originelle Einfälle, wie dieser “Campingplatz”, mitten in der Großstadtcity, findet riesengroßen Zuspruch.

Gestern Nachmittag waren Sohn und ich mit Tamy auch wieder an der Tümpel-Badestelle. Im unterstehendem Beitrag habe ich darüber eine kurze Videoaufnahme.

… mit fröhlicher Stimmung.  Meine Schulfreundin hatte mich heute wieder mal mit meiner Radlfreundin in den Garten eingeladen. Da das Wetter zwar freundlich und warm, aber die Sonne sich schon frühmorgens öfters hinter dicken, dunklen Wolken versteckte, sind wir um 9 Uhr nicht mit unseren Rädern dorthin gefahren, sondern mit dem Auto der Radelfreundin.

Der Regen war uns aber gewogen und so gabs nur ganz kurz ein paar kleine Regentröppelchen und es blieb, bis wir 15.15 Uhr wieder nach Hause fuhren, trocken. Jetzt haben wir hellblauen Himmel mit weißen Wölkchen und Sonnenschein.

Wir blieben nicht nur im Garten sitzen, sondern spazierten nach dem Mittagessen mit den beiden Hunden meiner Schulfreundin in der Gartenanlage und danach war Pflaumenpflücken angesagt.

Da es notwendig war den Pflaumenbaum und den großen Fliederbusch auszuästeln, halfen wir ihr dabei und hatten mit der großen Heckenschere auch unseren Spaß.

Von 10 Uhr bis 15.15 Uhr hatten wir Drei Damen (ohne Grill) schöne sonnige und lustige Gartenstunden.

Kümmelchen

Nachtschwärmer unterwegs

Gestern war Sohnemann, der Jüngere, bei uns zu Besuch und machte den Vorschlag, mit mir eine kostenlose  Open Air- Filmvorführung zu besuchen. Diese gab es im Rosengarten am Weinbergspark, Beginn 21. 30 Uhr. Dort hin machten wir uns also ab 19. 20 Uhr auf den Weg, bzw mit der Straßenbahn. Wir waren natürlich überpünktlich an Ort und Stelle und schauten uns erst einmal um, weil wir diese Parkanlage nicht richtig kannten.

Auf dem Weg von der Straßenbahnhaltestelle zum Rosengarten, liefen wir durch den abendlichen, ehemals ruhigen Straßenabschnitt von früher, der nun mit Gaststätten und Lokalitäten dicht an dicht belebt wird.

Da ich reichlich viele Jahre dort nicht mehr vor Ort war, war es für mich ein völlig neues, aber auch ein auffallendes, interessantes und nicht unangenehm empfundenes Straßenbild. Das pulsierende Leben findet halt auf dem Gehweg statt.  Tische, Klappstuhl, Hocker, Bierbank, alles  gut besetzt und fördert das freundliche Beisammensein. Eine kleine Schneise gestattet dem Spaziergänger das Durchlaufen, während die Anderen sich beim Abendessen oder einer Unterhaltung nicht stören lassen.

Die Betreiber der kleinen Rosengarten- Getränkebar hatten schon die Leinwand aufgespannt und wir suchten uns außerhalb der Bestuhlung mit Tischen dieser Lokalität, unseren Zuschauersitzplatz auf einer der Parkbänke, die etwas weiter weg standen, weil wir ja nichts zum Trinken kaufen wollten.

Mit pünktlichem Beginn der Filmvorführung, waren alle Plätze besetzt und die erhöhten Steineinfassungen von den Rosenrabatten wurden auch als Sitzgelegenheiten genutzt.

Das Wetter spielte hervorragend mit, wir hatten eine tolle, laue und windstille Sommernacht, ohne Regen, die wir nach dem Film nutzten und noch durch die Szene-Straßen bis zum S-Bahnhof Hackescher Markt liefen. Auf diesem Wege zeigte mir mein Sohn auch noch einen originellen Cache und den zweiten, den ich mir anschauen sollte, den gabs leider nicht mehr.

In diesen Straßen war reger Betrieb von Passanten und augenscheinlich meistens Touristen, wo ich vor Jahren nur mal selten tagsüber unterwegs war und die Straßen eher fast ungenutzt erschienen, aber jetzt haben sich eben dort auch eher außergewöhnliche, exquisite, moderne Geschäfte entwickelt und etabliert. Somit hat sich auch dort ein touristischer Anziehungspunkt mit Gastronomie und Hotels herauskristallisiert.

Den Film anzusehen,  “Die Liebe und Viktor”, war in erster Linie unser Vorhaben, aber das Drumherum bekam zusätzlich sehr viel Aufmerksamkeit von uns und so beobachteten wir erst den kleinen fuchsähnlichen Hund eines Besuchers, der im Rosengarten-Parkareal herumstromerte und später dann,  zwei dazukommende kleineren Hunde, die den Rotbraunen eine Weile nicht vom Felle rückten.

Die Frauchen der zwei Hunde setzten sich neben uns auf die Bank und nachdem ihre Hunde lauthals anfingen zu bellen und die vorbeigehenden Spaziergänger an die Hosenbeine sprangen und ihnen noch hinterherrannten, bekamen die Frauen von mehreren Leuten eindringlich gesagt, auch von mir, daß sie ihre Hunde an die Leine nehmen sollen und daß Ruhe eintreten möchte, damit die Filmgucker auch noch den Ton mitgekommen. Daraufhin sind die Damen mit Hündchen weggegangen. Der liebe, kleine, ruhige Fuchs-Hund störte keinen und ließ sich sogar wohlwollend von Fremden streicheln.

Der Film war damit nur Beiwerk unseres nächtlichen Vergnügens, der mit seinen lustigen Höhepunkten deshalb bei uns nur teilweise mittelmäßig registriert wurde.

Für mich war der Abend/die Nacht ein bestaunenswerter Ausflug in die Heutzeit und nicht nur ein Kinobesuch. Mutter und Sohn hatten einen tollen Tagesausklang von 19.30 Uhr bis 0.00 Uhr.

Kümmelchen

Essentreff

Gestern gemeinsames Mittagessen, Linseneintopf mit Kaßler, mit unseren beiden Söhnen und heute wurde Kaffee getrunken und Kuchen gegessen.

Schon wieder, aber das letzte Mal, 1 Ofenbackblech selbst gemachten Pflaumen- Streuselkuchen gebacken. Meine Schulfreundin pflückte mir einen 5 l Eimer voll Pflaumen, den ich mir von ihr zu Hause abholen konnte. Ein toller Service, muß ich schon sagen.  Sonst pflückte ich mir die Pflaumen selbst. Äpfel und 2 Gurken, Liebstöckel und Babytomaten gabs noch als Zugabe.

Den Jungs habe ich noch Pflaumenkuchen mitgegeben, damit auch die SchwieTo, die zu Hause blieb, was vom “Selbstgebackenem” abbekommt.

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MaxED9