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Kategorie: Erinnerungen

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Aktion > „Martin braucht Schrott“ <

Nach der See- und Luftfahrt , habe ich wieder festen Boden unter den Füßen und erzähle eine Schüler- Altstoffsammel- Geschichte. “ Martin braucht Schrott“, denn die DDR brauchte damals, ca 1955-1958, neuen Stahl als Baustoff. Mit der Parole, die vom Staat so benannt wurde, zogen wir Schulkinder mit Leiterwagen, Rucksäcken und Taschen durch die Straßen  und Kleingartenanlagen unserer Wohngegend und sammelten Eisenschrott. Besonders gern wurden von uns die alten Kanonenöfen eingesammelt, dann die alten Badeöfen und Kochmaschinen und zu guter Letzt noch die Zink-Badewannen. Die Kanonenöfen waren extra schwer und brachten viel Geld ein. Um das Gewicht in die Höhe…

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Eine See- und eine Luftfahrt ?>

Eine See- und eine Luftfahrt

Wieder hole ich mir etwas aus meinem Gedächtnis-Keller hervor. Erstens den Rundflug über Berlin, für 15 min und 15 Mark, anno 1960, als Jugendweihe- Höhepunkt und das zweite große Erlebnis, was von der Schule organisiert wurde, war die Klassenfahrt der A und B- Klasse mit dem Bus nach Sassnitz und die Überfahrt auf der Ostsee zum Hafen von Trelleborg, auf der Trajekt-Schiffsfähre „Sassnitz“. Für diese Jugendweihe-Fahrt bezahlte jeder Schüler 25 Mark. Darin enthalten war die Busfahrt und  die Fahrt mit der Fähre. Auf dem Fährschiff durften wir ab der 3 Meilen-Zone am Schiffskiosk für uns jeden 3 Tafeln Schokolade einkaufen…

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“Eine See- und eine Luftfahrt”
Ich weiß noch, … ?>

Ich weiß noch, …

… wir Kinder des Straßenzuges Roederstraße, von den Wohnhäusern ab Thaerstr bis Buggenhagenstraße, spielten alle recht friedlich miteinander, meistens auf der Hinterseite, dem langgestrecktem, schön begrünten und mit Blumenrabatten bepflanztem, durchgehenden Hofgelände, worauf auch in regelmäßigen Abständen Teppichklopfstangen und Buddelkästen und natürlich die damals viereckigen Müllkästen, die durch eine Steinmauer eingefaßt, auf einen Platz  zusammenstanden. Im Anschluß des Hofes hatten wir durch einen Zaun das abgetrennte Areal der großen Kleingartenanlage. Wenn wir aus dem Küchen-oder Schlafzimmerfenster schauten, war es immerwieder eine Freude, die Baumblüte zu erleben.  Unser Wohnzimmer lag auf der gegenüberliegenden Seite, zur Straße, wo auch die Straßenbahn fuhr.…

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“Ich weiß noch, …”
Bevor die Erinnerung völlig verblaßt ?>

Bevor die Erinnerung völlig verblaßt

Wir waren Schüler der 6. Klasse, in der  25. Franz Mehring- Oberschule, in  Bln-Lichtenberg, da kamen Zeitungsreporter und Fotograf in unsere Klasse und forderten uns auf, einen neuen, modernen Müggelturm auf die Wandtafel nach unseren Vorstellungen zu zeichnen. Der Schüler, der gut zeichnen konnte, ging an die Tafel und setzte unsere Klassen-Idee zu einem schönen Müggelturm-Gemälde um. Dieses Bild wurde dann fotografiert und erschien auch in der Zeitung. (In welche, weiß ich nicht mehr) Zur Erklärung;  1958 brannte der alte, hölzerne Müggelturm durch Schweißarbeiten ab und es sollte ein neuer gebaut werden. Für den Wiederaufbau des Müggelturmes, wurde eine Spendenaktion…

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“Bevor die Erinnerung völlig verblaßt”
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Erinnerung- die fünfte

Damals war alles anders. 1949 bis 1962, befanden sich in den Häusern des Straßenzuges Roederstraße, von der Thaerstraße bis zur Buggenhagenstraße, in dem Dachgeschoß eines jeden Hauses, die Waschküche und der dazugehörige Trockenboden. Beides wurde immer verschlossen gehalten. Nur zur Nutzung der Waschküche von den Mietern, in Absprache, wurde der Schlüssel ausgehändigt. In der Waschküche stand ein großer Kessel auf eisernem Ofen, der mit Holz und Kohle befeuert wurde, um warmes und kochendes Wasser zu bekommen. Eine ovale, große Zinkwanne auf einem Holzgestell stand auch noch bereit. Für Waschpulver, Wasch-Rubbelbrett, Wurzelbürste und Feuerungsmittel mußte man natürlich selbst sorgen. Eine große,…

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“Erinnerung- die fünfte”
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Erinnerung- Erlebnis im Urlaub 1980

Wir machten Sommerurlaub auf einem Campingplatz in Schwaan an der Warnow, im Wohnwagen und Tagesausflüge nach Rostock, Warnemünde, Schwerin und Güstrow. In Güstrow schauten wir uns auch die evangelische Kirche von innen an und konnten uns einer  gerade kurz zuvor begonnenen Führung anschließen. In der Besichtigungsgruppe war auch ein ca 5-jähriger Junge, der unbedingt an die Orgel wollte und durfte auch ausnahmsweise die ganz leise gestellten Orgeltasten antippen. Ich also daraufhin zur Kirchenangestellten und fragte sie, ob auch mein Mann drauf spielen könnte. Sie meinte , das sei eigentlich nicht gestattet, aber fragte zurück, ob er denn überhaupt Klavier spielen…

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“Erinnerung- Erlebnis im Urlaub 1980”