Kümmelchen

Umräumer am Werk …

… und deshalb eingeschränktes Blogschreiben und kommentieren.

Diese Aktion wird uns eine Weile beschäftigen.

Dabei dürfen trotzdem Tamys Spaziergänge nicht zu kurz kommen und Männe braucht auch seine Ruhepausen. Ich bin heute schon öfters schwer bepackt in den Keller, um Sachen dort abzustellen. Jetzt melden sich die Kreuzschmerzen. Das war aber erst der Anfang.

Kümmelchen

Mein Rudergerät …

… ist noch ganz und ich bin damit schon lange ganz inaktiv, aber nun wird seit Montag , nach seinem jahrelangen Kellerschlaf, das Fitnessgerät vom jüngerem Sohnemann wieder zum Leben erweckt.

Auch das Radfahren auf der Stelle hat beim Männe seine beste Zeit hinter sich.  Ich radel ja lieber  in der Natur.

Körperliche Aktivitäten beschränken sich leider bei Männe mit mir nur aufs Einkaufen mit dem Auto und ich gehe täglich mit Tamy mehrmals spazieren.

Kümmelchen

Den weißen Winter sehe ich nur…

… auf dem Bildschirm und bin versunken im TV-Tiefschnee.

Bei den Übertragungen und den Berichterstattungen der Wintersportdisziplinen, dachte ich bei der Eisschnelllauf- EM, an die Eisschnelllaufschuhe meines Vaters, der diese Sportart als Junge und Jugendlicher ausübte und seine Schuhe bei meinen Pflegeeltern immer im Bettkasten unserer Couch lagen.

Außerdem hatten sie auch noch von meinem Vater den weiß-schwarzen  Woll-Rollkragenpullover aufgehoben.

Immer wenn meine Pflegemutter den Couchkasten säuberte, bestaunte ich als Kind die schönen Schlittschuhe mit den langen, scharfen Kufen und träumte davon, diese mal zu benutzen..  Mein Vater hatte Schuhgröße 41 und ich dann mit 16 Jahren die 39.

Diese Schlittschuhe wurden also wahrscheinlich von meinen Pflegeeltern jahrelang als Erinnerung an ihren Neffen-Ziehsohn, aufgehoben, in der Hoffnung, er käme als Soldat nach Kriegsgefangenschaft in England, wieder zu ihnen nach Deutschland zurück. Aber er blieb in London.

Mein Vaters Pullover trug ich dann als 13-jährige beim Roll- und Eiskunstlauftraining. Die Eisschnelllaufschlittschuhe konnte ich mit 16 Jahren das erste Mal ausprobieren. Natürlich waren mir die Schuhe zu groß und so mußte ich 2 Paar dicke Wollsocken anziehen und 2 Paar Filzsohlen in die Schuhe legen. Damit ging das Laufen gut.

Die echt ledernen Kufenschoner der Eisschnelllaufschienen hatte mein Vater schon einige Jahre zuvor für meine Eiskunstlaufschienen verkürzt und somit umfunktioniert.

Kümmelchen

Bin wieder an Ort und Stelle

Ich hoffe, es geht Euch Allen gut.

Das neue Jahr empfängt uns freundlich mit offenen Armen und hält uns hoffentlich nur positive Überraschungen bereit.

Ich bin wohlauf, aber Männe plagt sich leider mit seinen Beinschmerzen. Der Heilungsprozeß der beiden Löcher im Unterschenkel verläuft nur sehr langsam.

Der Heilige Abend war bei uns unaufgeregt, denn nur wir Zwei waren allein zu Haus. Am 1. Feiertag wurde es dafür in unserer Wohnung trubeliger, weil unsere kleine Familie gemeinsam bei uns das von mir gekochte Weihnachtsfestessen einnahmen. In Absprache gab es Schweineroulade, Rotkraut, Kartoffeln und Mischobst-Kompott.

Wir waren 5 Personen am Tisch, mit unseren beiden Söhnen und die Frau, unsere SchwieTo, vom  Jüngerem. Der Ältere lebt z. Zt. allein und sein Sohnemann, unser fast 20-jähr. Enkel, macht Urlaub in Bayern.

Nach dem Mittagessen war Familienbescherung, dann kam die Kaffeetrinkenzeit und Abendessen, was den Tag fröhlich ausfüllte. Alle Geschenke fanden freudige Beschenkte.

Am 2. Weihnachtsfeiertag war unsere Bekannte/Freundin zum Kaffeetrinken und Abendessen  bei uns zu Gast. Für sie hatten wir auch eine Weihnachtsüberraschung, die sie nicht schlecht staunen ließ. Einen großen Bildband mit Beschreibung über die alten Kulturen der Welt. Das interessiert sie sehr. Wir Drei hatten wieder einen stimmungsvollen, schönen Nachmittag bis in den Abend hinein.

In den Tagen zwischen dem Jahreswechsel gab es für meinen Mann nur noch einen Gang zum Arzt und für uns noch einen Lebensmitteleinkauf und ansonsten nichts Wesentliches mehr zu erledigen.

Silvester verlief für uns sehr ruhig. Die fröhliche Stimmung entnahmen wir aus dem Fernsehgerät.

Tamy litt schon einen Tag vor der Silvesternacht, durch die oftmals gezündeten Raketen und Knaller/Böller und verkroch sich in die dunkle Badestube,selbstverständlich bei offener Tür, in die Badewanne und von dort bekam ich sie nicht mehr bis zum heutigen Neujahrsmorgen, um 5 Uhr , raus, denn da war nun endlich schon eine Weile Knallruhe und wir hatten gerade erst 1 1/2 Std Schlaf hinter uns. Danach noch bis 9 Uhr geschlafen und ich bin das zweite Mal mit Tamy runter. Pipi wurde schnell erledigt und dann machten Männe und ich Frühstück.  Darauf holte ich mir noch eine kleine Mütze Schlaf bis 11.30 Uhr.

Der Gassigang zu 16 Uhr wurde ausgelassen, da wieder hintereinander die Knaller lärmten. Tamy zum 19 Uhr-Abendspaziergang zu bewegen, wird schwierig werden. Sollte es gar nicht gehen, muß sie bis morgen Früh durchhalten, denn es knallt ja immer wieder mal.  Es wird ja wohl endlich Ruhe einkehren. Bei Tamy dauert es noch, bis ihre Angst/Panik nach läßt.  So ganz verschwindet diese ja sowieso nicht.

Morgen startet nun die erste Woche im neuen Jahr gleich mit einem Arzttermin für Männe. Bei mir beginnt das neue Jahr musikalisch, in der Singegruppe der Deutschstämmigen- russischen Mitbürger, zu der auch meine Bekannte/Freundin mit hin geht.

Für mich ist dann wieder Mittwoch, nach den Winterferien, Chorprobe.

 

 

Kümmelchen

Ich bin zwar da, aber nicht hier

Am Sonntag war Weihnachtskonzert in der Kirche, wo unsere Chor und das Orchester “Saitensprung” Auftritt hatten.

Montag und heute wurde noch die WaMa von mir dienstverpflichtet und Arztbesuche standen ebenfalls für Männe und mich auf dem Plan.

Der letzte Lebensmitteleinkauf vor den Weihnachtsfeiertagen wird morgen Vormittag erledigt und nachmittags sind wir dann Beide mit unserer Bekannten/Freundin zur interkulturellen Weihnachtsfeier im Tschechow-Theater.

Ich werde bis ins Neue Jahr hinein, hier nicht mehr in Erscheinung treten.

Ich wünsche all meinen Lesern ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest und einen fröhlichen Rutsch ins Neue Jahr.

Kümmelchen

3. Adventwochenende

Nach dem gestrigem Theaterspiel;  “Unter Hempels Weihnachtsteppich” und dem heutigem 2-stündigem Weihnachtsmarktbummel mit Sohnemann, bin ich nun auch weihnachtlich eingestimmt.

Hoch oben, auf dem Schrägseil, konnte ich quer über dem Weihnachtsmarkt den Weihnachtsmann im Schlitten, vom Rentier gezogen, sehen, aber im Marktgetümmel bin ich ihm nicht begegnet.

Morgen singe ich Weihnachtslieder mit den deutschstämmigen russischen Mitbürgern und Mittwoch ist mit der Chorprobe auch gleichzeitig unsere Weihnachts-Jahresabschluß-Feier.

 

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