Das Alleinsein … ?>

Das Alleinsein …

muß ich erst erlernen.

Zur Traurigkeit kommt jetzt die ungewöhnliche Ruhe.

Mit Männes ständigen, notwendigen Arztbesuchen und in der letzten Zeit durch die vielen Krankenhausaufenthalte in kurzen Abständen, war bei uns beiden immer Unruhe und eine sorgenvolle Zeit.

Unseren Schlafraum habe ich umgestaltet. Nun steht nur noch ein Einzelbett da und neben dem ein dazu gekaufter Sekretär, auf dem ich meinen Laptop stehen habe und meine Schreibsachen, sowie persönl. Akten untergebracht habe. Eine Veränderung, mit der ich in meiner zwangsläufig neuen Lebenssituation gut zurechtkomme.

Beide Jungs sind sehr bemüht, daß es mir gut geht. Ich war auch schon mit meiner Schulfreundin Mittagessen in einem griechischem Restaurant. Eine Bekannte aus der Wohngegend kam vorige Woche auf einen Kurzbesuch vorbei. Ich fühle mich also nicht von Allem verlassen und allein. Das macht mein jetziges Dasein recht gut erträglich.

 

 

 

6 Kommentare zu “Das Alleinsein …

  1. Liebe Brigitte,
    es tut gut, wenn man in dieser Situation nicht alleine gelassen wird. Es wird sicher noch dauern, bis du dich an die neue Situation gewöhnt hast. Aber du schaffst das. Dazu wünsche ich dir Kraft.
    Liebe Grüße
    Traudi

  2. Deine Traurigkeit kann ich so gut verstehen, liebe Brigitte. Die Erinnerung an viele gemeinsame Jahre mit deinem Männe tun sehr weh und es braucht viel Zeit, diesen grossen Verlust zu verarbeiten. Deine beiden Jungs sind jetzt besonders wichtig für dich. Es ist schön, dass sie sich so sehr bemühen, dass es dir gut geht. Auch die Menschen in deinem Umfeld melden sich immer wieder und zeigen dir, dass du nicht allein gelassen bist. Nicht vergessen zu werden, hat etwas tröstliches. Es ist wie ein Netz, das dich immer wieder auffängst, wenn du glaubst, ins Bodenlose zu fallen. Ganz liebe, mitfühlende Grüsse, Silvia

  3. Liebe Brigitte,
    sehr schmerzlich war die letzte Zeit für dich und Trauerarbeit ist zu leisten, zusätzlich die Belastung um die eigene Gesundheit.
    Der Alltag fordert eh schon und wohltuende Abwechslung mit Kindern und Freunden ist gut für die Seele, trotzdem wird es Momente der Verzweiflung und Traurigkeit geben.
    Viel Liebe für dich, verwöhne und lass dich verwöhnen!
    Herzliche Grüße
    Kelly

  4. So richtig gewöhnt man sich nie daran, liebe Brigitte. Zumindest ist es bei mir so. Es wird immer wieder Situationen und Zeiten geben, in dem er dir besonders fehlt. Aber du hast deine lieben Söhne und Freunde, die dich auffangen. Das macht es leichter … und je mehr Zeit vergeht, um so besser gewöhnst du dich an das neue Leben.
    Es hält noch viel Schönes für dich bereit, wirst sehen!

    Ganz liebe Grüße,
    Andrea

  5. Liebe Brigitte. Alles braucht Zeit. Und die sollte man sich auch nehmen. Traurig ist, dass eben auch Tamy nicht mehr da ist und dich ablenken könnte. Ich muss oft an sie denken. Johnny fehlt mir noch immer, ich komm einfach nicht drüber weg.
    Im Fernsehen hat Martin Rütter mal erzählt, dass er nach dem Tod seiner Hündin zwei Jahre brauchte, keinen Gedanken an einen neuen Hund zulassen konnte.
    Dann lief ihm seine jetzige Hündin zu.
    Du hast deine Jungs und Freundinnen, den Chor. Ich hoffe, dass du dich ablenken kannst.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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