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Hier ist eine angespannte Zeit

Seit dem 1. Juli bin ich mit SchwieMu’s Ummeldung ins Heim beschäftigt und besuche sie jeden Samstag. Die Wohnanschrift kann ich nicht ändern lassen, da ich keinen Termin beim Bürgeramt bekomme.  Die Post habe ich zu uns nach Hause umgemeldet, damit ich nicht alle 3 Tage zur Wohnung muß. Habe ja nun die Bankvollmacht und allgem. Betreuungsvollmacht von der Mutter. Die Wohnung ist noch nicht abgemeldet. Das eigene Telefon der Mutter funktioniert zum Anrufen bei der Mutter, aber sie kann noch nicht anrufen. Da muß wohl das Heim noch was umschalten.

Die Wohnungsauflösung kann evtl etwas dauern, weil Männe ab 5. Juli wieder ins Krankenhaus mußte, da er täglich vermehrt unter starker Luftnot litt. Ein Krankenbesuch ist zur Zeit nicht drin, so daß ich 3 Tage nicht wußte, wie es ihm geht. Am Samstagabend bekam ich dann einen Anruf vom Arzt, der mir mitteilte, daß sich der Zustand von Männe extrem verschlechtert hat und man ihn auf die Intensivstation verlegt hat, um ihn seine Luftnot zu mindern und das Atmen zu erleichtern, in dem man ihn ins künstliche Koma legt. Ich bat um einen Besuchstermin und ich darf heute zu 14.30 Uhr zu ihm. Es steht kritisch für ihn. Er wurde im Januar 73 Jahre und ich am 10.Juli, 75 Jahre.

Einen Tag zuvor bin ich auf dem Gehweg über unebene Gehwegplatten und Pflastersteine gestolpert und hingefallen. Habe mir dabei das Kinn aufgeschlagen und die Brille hinterließ an der Augenbraue und am Jochbein einen Bluterguß. Weh tat mir erstmal nix. Mir half ein Herr beim Aufstehen und ein zweiter der dazu kam, der rief seine Kollegen, Polizeiauto und wollt für die stark blutende Wunde für mich ein Pflaster haben, aber die Polizeiauto-Besatzung hatte für mich kein Pflaster. Daraufhin rief der Herr den Feuerwehr-Rettungswagen und die Besatzung sagte mir, daß sie mich in die Krankenhaus- Notaufnahme fahren, es muß geklammert werden. Ich bekam also dann eine kleine Naht und nach 10 Tagen wird der Faden gezogen.

Jetzt sind die beiden Söhne gekommen.

 

 

3 Kommentare zu “Hier ist eine angespannte Zeit

  1. Ach Brigitte, was muss ich da lesen.
    Ich hoffe und ich wünsche euch, dass alles wieder gut wird. Aber das alles muss man erst einmal durchstehen, das ist nicht einfach. Meistens ist es so, dass zum einen Unglück auch das nächste kommt. Ich wünsche deinem Männe von Herzen alles Gute!

    Und dann habe ich auch noch deinen Geburtstag vergessen. Das kommt davon, wenn man nicht jeden Tag in den Kalender schaut. Nachträglich wünsche ich dir alles Gute, Gesundheit und viel Kraft.

    Liebe Grüße
    Traudi

  2. Liebe Brigitte,
    diese erneut schlechten Nachrichten machen mich sehr betroffen. Es scheint, als ob alles Schwere gleichzeitig über dich hereinbricht. Es ist gut, dass deine Söhne zu dir gekommen sind. Sie werden dich sicher nach Kräften unterstützen. Ich hoffe, dass alles gut ausgeht und wünsche dir von Herzen viel Zuversicht und Kraft.
    Liebe Grüsse, Silvia

  3. Ach je Brigitte, schon wieder so unschöne Nachrichten. Nun drücke ich in Gedanken ganz fest die Daumen, dass sich dein Mann erholt und auch deine Wunden schnell heilen.
    Zudem möchte ich dir von Herzen nachträglich zum Geburtstag gratulieren, den ich leider wieder mal verpasst habe.
    Ich hoffe, dass alles gut wird und ihr bald gemeinsam den Sommer genießen könnt. Tamy fehlt dir und nun ist auch noch dein Mann im Krankenhaus.
    Ich denk an dich und drücke dich!
    Liebe Grüße von Kerstin.

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