Am ersten Tag ohne Tamy, … ?>

Am ersten Tag ohne Tamy, …

… bin ich zum Finanzamt, um sie abzumelden. Auch das Deutsche Haustierregister habe ich von ihrem Ableben informiert. Haftpflicht- und Op-Versicherungskündigungen folgen.

Mittags rief die SchwieMu an und bat mich dringend, zu ihr zu kommen. Am 17. Juni geht sie nun endlich ins Heim. Das ist auch ihr 94. Geburtstag. Sie kann nicht mehr allein, ohne Vollversorgung, in ihrer Wohnung bleiben. Sie lebte in dieser Wohnung über 50 Jahre.

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, wo sie sich nicht mehr sträubt in ein Pflegeheim einzuziehen. Da müssen wohl der Hausarzt und die Betreuerin viel Überzeugungskraft eingesetzt haben, so daß die SchwieMu ihre Situation begreift. Sie ist blind und kann nur noch mit Hilfe laufen und alles Andere geht gar nicht mehr.

Am Donnerstag werden Männe und ich von Mutters Betreuerin, mit ihrem Auto, zur Mutter gefahren, damit sie sich mit ihrem Sohn wieder mal nach langer Zeit unterhalten und sich spüren können.

 

5 Kommentare zu “Am ersten Tag ohne Tamy, …

  1. Liebe Brigitte,
    es ist schön, dass sich die Situation mit deiner SchwiMu nun doch noch zum Guten wendet. Bestimmt hat sie ihre bösen Worte bedauert und den Kontakt zu euch vermisst. Manchmal braucht es dann einfach Zeit, um über alles nachzudenken. Dass sie ins Pflegeheim umzieht und alles geregelt haben möchte, ist auch für dich und Männe eine grosse Erleichterung. Ich wünsche euch allen eine gute, friedvolle Zukunft.
    Liebe Grüsse, Silvia
    Liebe Grüsse, Silvia

  2. Liebe Brigitte.
    Da hast du schnell alles erledigt. Ich habe erst nach einer Woche die Rechnung von der Tierärztin bekommen und die Bescheinigung für die Stadt und Versicherung. Man will bei so was paar Tage Luft lassen, um nicht gleich noch mit den Kosten konfrontiert zu werden. Das fand ich bei unserer Tierärztin gut so. Ein mobiler Arzt will sicher sofort Geld sehen.
    Nun hat deine Schwiegermutter doch ein Einsehen, hat ja lange gedauert. Ich musste immer mal an sie denken, ob ihr wieder Kontakt habt.
    Meine Schwiegermutter ist auch fast blind und kann nur unter Schmerzen Schritt für Schritt laufen, muss sich überall festhalten. Aber stur ohne Ende, sie will keine Hilfe, keine Pflegestufe, hat keinerlei Einsehen. Für den Schwiegervater wurde letzte Woche gerade ein Treppenlift eingebaut, er hat Pflegestufe 3 und kann auch nicht mehr laufen. Aber den nutzt sie nicht, quält sich lieber auf allen Vieren die Treppe hinauf und runter. Wir haben uns dran gewöhnt, da muss man in gewisser Weise auch abblocken und sie einfach machen lassen. Sonst geht man selbst kaputt mit den Nerven.
    Ich denke an dich und Tamy, möge sie im Hundehimmel wieder fröhlich hüpfen können und ihre Hundefreunde treffen.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  3. Liebe Brigitte,
    das ist gut zu lesen, dass deine Schwiegermutter nun doch in ein Pflegeheim geht. Du hast Entlastung in jeder Richtung nötig. Alles ist gut, was dir selbst hilft, wieder zu Kräften zu kommen. Pass gut auf dich auf.
    Liebe Grüße – Elke

  4. Hallo Brigitte, ach es tut mir leid um eure Tammy, aber ich denke es ist besser so als sie leiden zu sehen… alles richtig so.
    Schwiemu geht oder ist bereits im Heim… da könnt ihr etwas durchatmen denke ich. Es gibt Dinge im Leben welche eben sein müssen… die Vernunft muß jedoch da sein und die Einsicht… oft sehr schwer…
    LG von Bärbeli und Thomas

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