Wie Rotkäppchen … ?>

Wie Rotkäppchen …

… machte ich mich heute zur SchwieMu auf den Weg, um ihr zum Mittagessen Hühner-Nudelsuppe und Hustensaft zu bringen.

Noch ist es für eine  wollende Wintermütze zu warm und so trage ich eine rote Baskenmütze. Dazu ein großes, quadratisches,  hellgraues Seidentuch mit großen, roten Mohnblumenblüten. Eine leuchtende Kontrastfarbe zu meiner dunkelgrünen Winterjacke, die mir ja SchwieMu vor 2 Monate kaufte.

SchwieMu ist stark erkältet und kämpft mit Husten, Halsschmerzen, Fieber und kalten Händen und Füßen. Sogar schwindlig ist ihr, weil der Blutdruck zu niedrig.  Ins Krankenhaus will sie auf keinen Fall. Gott sei Dank hat sie am Montag einen Hausarzttermin.

Durch mein Chorsingen kam ich dazu, daß ich voriges Jahr beim  Weihnachtskonzert in der Kirche  sogar mit dem Streichorchester der Musikschule Lichtenberg, das Xsylofon spielte und dieses Jahr soll ich nun den Triangel. Die Chorprobe am Mittwoch war nur noch auf  Weihnachtslieder ausgerichtet.

Am Donnerstagskiezfrühstück konnte ich in dieser Woche auch wieder teilnehmen, denn in der Woche davor waren Männe und ich zum Labortermin. Weil man dazu ja nüchtern erscheinen muß, bekam Männe auf dem Heimweg einen Schwächeanfall. Der Blutzuckerspiegel sank und das anstrengende Laufen für ihn, auch mit Rollator, machte halt Probleme. So mußte er sich in der Bahnhofshalle auf dem Rückweg auf eine Bank setzen, um den Schwindel und das Körperzittern abzuwarten. Zur Hausarztpraxis müssen wir 1 Station mit der S-Bahn fahren.

Da aber auch von 10 bis 12 Uhr an diesem Tage die Warmwasseruhren ausgewechselt wurden, bin ich allein nach Hause gelaufen und konnte auch gleich die Monteure reinlassen, die schon 5 min später an der Wohnungstür klingelten. Danach bin ich wieder zum Bahnhofsgebäude zurück und Männe hatte sich in seiner Wartezeit auf mich, etwas erholt. Ich brachte ihm Wasser und eine Wurststulle mit, kaufte ihm auch Cola, so daß sich seine Zuckerwerte  wieder erhöhen konnten. Er blieb noch eine Weile sitzen, dann machten wir uns auf den Heimweg. Diese Situation war eine Aufregung außer der Reihe, die nicht wieder passieren darf. Beim nächsten Mal nehmen wir Essen und Trinken mit und dann wird im Warteraum etwas verzehrt, bevor wir den Heimweg antreten.

Der Bahnhof ist nur 7 min Laufweg vom zu Hause entfernt. Männe braucht, durch sein erschwertes Laufen und mit öfterem Setzen auf den Rollatorsitz, dazu eine 3/4 Stunde.

8 Kommentare zu “Wie Rotkäppchen …

  1. Liebe Brigitte,
    dass das eine Aufregung war, glaube ich dir. Meistens kommt bei sowas auch noch Anderes (Monteure) dazu, damit der Stress komplett wird.
    Ja, es ist wirklich ratsam, immer etwas zu essen dabei zu haben in solchen Fällen. Mit Unterzucker ist nicht zu spaßen.
    Ich wünsche deinem Männe und deiner SchwiMu alles Gute und dir, liebe Brigitte ein stressfreies Wochenende.

    Grüßle
    Traudi

  2. moin brigitte,
    viel verantwortung trägst du.
    liebes rotkäppchen,
    zur rettung ist hoffentlich kein jäger nötig.
    nach der beschreibung und einkleidung hat dein spiegelbild bestimmt zurück gelächelt!
    herzliche grüsse zum sonntag von der kelly

  3. Liebe Brigitte, das langsame Laufen habe ich inzwischen auch zur Genüge kennengelernt.
    Aber das ist richtig, immer was dabei habe, das den Zuckerspiegel in die Höhe treibt.
    Traubenzucker ist ja auch gut. Aber Cola auch, stimmt, habe ich oft miterlebt bei unserer Vorturnerin.

    Triangel, Kling, schöner Klang.
    Liebe Grüße Bärbel

  4. Liebe Brigitte,

    was für aufregende Tage bei dir! Gute Besserung für deine SchwiMu – und Daumendrücker für den Hausarzttermin heute. Hoffentlich geht’s ihr bald besser. Die Suppe hat ihr bestimmt gutgetan.

    Ein abfallender Zuckerspiegel ist extrem unangenehm, ja .. Gut, dass du deinen Mann mit dem Wurstbrot und Cola versorgen konntest. Und dann noch Handwerker ..

    Hoffentlich hattet Ihr einen erholsamen Sonntag?

    Liebe Grüße und einen guten Wochenstart wünscht dir
    Ocean

  5. Upps – das ist ja grad noch mal gut gegangen mit Deinem Mann. Hast Du immer was Süßes dabei für den Notfall? Nicht dass er mal einen Zuckerschock bekommt, dann muss schnell was her.
    Leuchtende Farben als Kontrast zur dunklen Kleidung, das gefällt mir.
    Du warst insgesamt wieder mächtig am Flitzen liebe Brigitte. Und dann noch die Hunderunden. Pass nur auf, dass Du nicht auch noch schwächelst. Erhole Dich zwischendurch!
    Liebe Abendgrüße von Kerstin.

  6. Hallo liebe Brigitte,
    da hast du ja jede Menge Aufregung gehabt. Hoffentlich ist inzwischen alles wieder besser geworden. Zwischendurch mal immer auch an dich selber denken. Ich wünsche dir viel Kraft für alle Dinge und viel Freude an deiner Singerei.
    Liebe Grüße zum Wochenbeginn,
    Christa

  7. So ein liebes, fürsorgliches “Rotkäppchen” kann sich jede SchwMutter oder Mutter nur wünschen!
    Ich wünsche Dir viel Kraft, dass Du das auch weiterhin machen kannst.
    Hat ja daheim auch viel um die Ohren!
    Deiner SchwMu gute Besserung. So ein Schwindel ist ja gar nicht gut!
    Dass Du Blog-Pausen machen musst, kann ich gut nachvollziehen!
    Pass’ einfach auf Dich auf!!!!

    Liebe ♥-liche Grüße schickt Dir

    Renate

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden. Datenschutzerklärung