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Winterzeit-Schnee-Rodelzeit …

… und ich denke zurück an die Jahre, wo wir Schulkinder am Schul-Wandertag mit unseren  Schlitten mit der S-Bahn und mit dem Bus zur “Todesbahn” in die Müggelberge gefahren sind.

Diese extra als und aus Sand-Waldboden Mulde, mit schrägen Seitenwänden angelegte und eingezäunte Rodelbahn, verläuft zwischen dem Großen und dem Kleinen Müggelberg. Der große ist 114,7 m und der Kleine 88 m hoch. Über die Rodelbahn führt in halber Höhe eine Holzbrücke.Die ehemalige Rodelbahn ist auch als solche noch zu erkennen.

Am Anfang der Rodelbahn befand sich vor mehr als 40 Jahren eine Ausflugsgaststätte, die “Müggelbaude”, von der man einen wunderbaren Blick durch die Kiefern-Baumkronen auf den Müggelsee hatte.  Diese ist nicht mehr vorzufinden und die Rodelbahn wurde gleich nach der Wende mit querliegenden Baumstämmen verbarrikadiert und dem Verein für die Downhill- Mountainbiker überlassen. Schade für alle Berliner Rodel-Wintersportler.

Der Auslauf der Rodelbahn ging bis auf den Teufelssee, wo sich auch ein kleines Ausflugsrestaurant, mit gleichem Namen, befand.  Dieser kleine See ist immernoch ein beliebter Schlittschuhlauf-See. Am Beginn der Müggelberge bzw Auslauf der Rodelbahn, war auch eine Rodelschlitten- und Ski-Ausleihstation. Alles nicht mehr vorhanden. Schade.

Neben der großen, langen Rodelbahn gibt es noch immer einige kurze, wilde Rodelbahnen am Bergesabhang, aber die ehemalige Rodelbahn war auf jeden Fall ein Anziehungsmagnet für alle Rodel-Fans.

3 Kommentare zu “Winterzeit-Schnee-Rodelzeit …

  1. Hallo liebe Brigitte,
    da kommen bei mir auch Erinnerungen auf.
    Ich bin in der Oberpfalz aufgewachsen. Im Winter hatten wir immer sehr viel Schnee. Nach der Schule und den Hausaufgaben gings gleich mit dem Schlitten raus.
    Mit 6 Jahren bekam ich eine ersten Ski, auf die ich mich gleich draufstellte und los gings. Später bin ich dann mit den großen Jungs von unserem Dorf den großen Hang heruntergefahren, wo wir zuvor aus Schnee “Sprungschanzen” gebaut haben. Es war ein Heidenspaß!
    Als die Ski dann zu klein waren, fand ich auf dem Dachboden ein paar Alte von meinem Onkel. Natürlich waren die Bindungen zu groß und so musste ich übergroße Skischuhe anziehen mit mindestens 2 Paar Socken drin.
    Wie oft kam ich mit fast erfrorenen Ohrläppchen und Zehen heim!
    Es war eine herrliche Zeit!

    Schöne Grüße
    Traudi

  2. Rodeln waren wir eigentlich jeden Tag im Winter. Hatten bei uns eine lange Straße, die ging bergab. Nach Hause sind wir erst bei Dunkelheit, wenn die Schuhe triefend nass oder die Hände steif gefroren waren. Dann kamen die Sachen über dem Küchenofen auf einen Wäschetrockner (kennst Du auch noch diese Stangen, die dann hochgeklappt wurden?) und waren am nächsten Tag trocken.
    Meine Schwester und ich haben uns mal die Zehen erfroren. Die waren ganz dunkelblau. Da mussten wir zum Arzt und haben Salbe bekommen. Oh man, es gab ja auch keine dicken Schuhe. Darüber lachen wir heut noch.
    Hab einen schönen Wintertag, liebe Grüße von Kerstin.

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