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tierische Gedankensplitter

Mein täglicher Weg zum Dienst ins Kinderkrankenhaus “Lindenhof” führte mich vom Bhf. Lichtenberg über die Lichtenberger Brücke entlang die Gotlindestraße. Es war morgens 5 Uhr.

Eines Tages wurde es während meines Laufens hinter mir ungewöhnlich unruhig, ich drehte mich um und sah ein Polizeiauto und daneben einen Jeep, in dem ein Mann mit einem Lasso in der Hand stand und neben dem Polizeiauto liefen im schnellem Laufschritt auch 2 Männer, die Seile in den Händen hatten.

Ich lief meinen Weg weiter und kurz darauf sah ich  in geringer Entfernung vor mir einen Elch auf der Fahrbahn. Der sollte nun eingefangen werden. Kurzer Auto-Lichtkegel, aber das Tier rannte weiter vorne weg.                                                                                                                                                               Ich mußte dann nach links abbiegen und konnte das Geschehen nicht mehr verfolgen.                                                                                                                                                                             Wann, wo und wie das Tier ausgebüxt ist, weiß ich nicht.

Meine Arbeitsstelle in den letzten Jahren war die Betriebsberufsschule der BVG, wo ich meinen Platz in der ebenerdigen Pförtnerloge hatte.  Über mir war nur eine erste Etage des Gebäudes. Das Gebäude gegenüber ist genauso.

Von dort aus guckte mich vom Dach und aus der Dachrinne öfters ein Fuchs an.  Auch morgens, um 4.45 Uhr, von Mai bis September kam vor mir manchmal quer über den Fahrdamm und auf dem Gehsteig der Fuchs gelaufen.

Auf meiner Gebäudeseite stieg der Fuchs nachmittags und abends  nicht nur aufs Dach, sondern kam auch durch die Gebäudetür in den langen Flur des Gebäudes, wo sich am Ende die Treppe zur 1.Etage befindet.

Dadurch mußte immer die Außentür, wenn die Ausbildung beendet war und die Lehrmeister Dienstschluß hatten, geschlossen bleiben. Auch die Fenster im oberen Stockwerk mußten verschlossen sein, sonst wäre der Fuchs in die Zimmer gekommen.

Die Ruhe, bzw Stille machte den Fuchs vorwitzig bei seiner Futtersuche.  Sein zu Hause ist das angrenzende Friedhofsareal mit seinen dicken, alten Eichen.

4 Kommentare zu “tierische Gedankensplitter

  1. Liebe Brigitte!
    Das sind Erlebnisse! Ein Fuchs an und in der Schule 🙄
    Und einen Elch in Freiheit habe ich auch noch nicht gesehen.
    Lieben Gruß
    Lemmie

  2. Liebe Brigitte,
    was du alles schon erlebt hast, könnte ein Buch füllen.

    Da wir in der Nähe des Waldes wohnen, kommt hin und wieder auch ein Fuchs in die Wohngegegenden. Direkt zu uns, Gott sei Dank, noch nicht. Es gibt bei uns in der Nähe eine Waldstrasse, die sich Fuchsgrube nennt. Dort war in früheren Jahren immer Füchse, als diese Straße noch nicht bebaut war.

    Dir wünsche ich noch einen schönen Tag.
    Liebe Grüße, Anke.

  3. Hallo liebe Brigitte 🙂

    faszinierend ..wo mag der Elch wohl hergekommen sein? in einer Stadt habe ich noch nie einen gesehen. Vielleicht kam er aus einem Tierpark?

    sehr nah an Elche kamen wir in Schweden heran, wo wir Mitte 90 eine Blockhütte mitten im Wald gemietet hatten. Das war ein unvergleichliches Erlebnis..

    Und ein Fuchs, der fast ins Haus kommt – toll! wirklich super, was du schon alles erlebt hast. Du könntest tatsächlich ein Buch schreiben!

    Ganz liebe Grüsse zu dir aus dem verregneten “Schwobaländle”,
    Ocean

  4. Liebe Brigitte!
    Ein Elch in der Stadt!!!! Junge, Junge, das hat schon was!! 😉
    Ich habe noch nichtmals in Schweden und Finnland einen in den Wäldern gesehen, nur Rentiere jede Menge.
    Der Fuchs läuft allerdings auch bei uns nachts auf dem Bürgersteig entlang. Wir wohnen ja ab von der Stadt, sehr ländlich, mit Feldern und Wald in der Nähe. Da fühlen Füchse und Rehe sich wohl.
    Deine Erlebnisse sind wirklich immer wieder sehr interessant und nett zu lesen. Mach bitte weiter!
    Liebe Grüße aus dem -endlich!!!- mal wieder sonnigem Düsseldorf, Christa

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