Meine Ängstliche ?>

Meine Ängstliche

Wenn ich mit ihr einen Spaziergang machen möchte, dann müssen wir noch 7 Stufen von der Haustür bis zum Gehweg, über ein Steinplattenpodest heruntersteigen.
Aber ab ca 17.30 Uhr bis spät in die Nacht, sitzen seit kurzem in den warmen Nächten bis zu 10 Jugendliche auf dem Haustürpodest, den Stufen und auf dem Geländer.
Tamy kostet es eine ungeheure Überwindung, durch die enge Gasse, die uns die Jugendlichen zubilligen, mit tief eingezogener Rute hindurchzulaufen. Da muß ich sie schon im Hausflur die letzte Treppe doll an der Leine runterziehen, weil sie die jungen Leute hört und sie durch die Glas-Haustür sieht. Das tue ich so ungern und ist sonst auch nicht nötig.
Täglich bitte ich die Jugendlichen, sich vom Sitzen zu erheben und uns ordentlich durchlaufen zu lassen.
Einige von den Jugendlichen haben selber einen Hund und würden Tamy nicht ärgern, trotzdem hat sie Angst.
Heute blieb ich an der noch geschlossenen Haustür in mitten der jungen Leute mit Tamy länger stehen, damit sie das Gefühl bekommt, daß ihr keiner was tut.
Warum muß man bei einigen Jugendlichen immer erst um Aufmerksamkeit, Selbstverständlichkeit bzw. Höflichkeit bitten, wenn man nicht normal den Eingangsbereich passieren kann.
Frech sind sie nicht, nur läßt die Umgangsform, das gleich bereite Aufstehen, bei Seite gehen oder genügend Platz machen, zu wünschen übrig.

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