Leider nichts Erfreuliches ?>

Leider nichts Erfreuliches

Das Neue Jahr fing für mich nicht gut an.

Am 23. Dez. 2019 war ich vormittags einkaufen und da mußte ich mich auf den Boden setzen, weil meine Beine kraftlos wurden und ich nicht unbedingt unkontrolliert hinfallen wollte. Das wurde von der Supermarkt-Aufsicht bemerkt und nach kurzer Zeit war schon der Notarzt da. Ich sollte ins Krankenhaus, aber wegen Männe, der dann allein zu Hause , ohne meine Versorgungshilfe, wollte ich nicht, sondern zu unserer Hausärztin. Die war aber im Weihnachtsurlaub und hatte erst wieder ab 9. Jan. 2020 Sprechstunde, so daß ich zu Hause die Zeit abwartete. Es war mir nicht schwindelig, hatte keine Schmerzen oder Kopfschmerzen, Blutdruck und Diab-Werte waren gut, nur fühlte ich mich extrem schlapp und immer müde. Hatte ein starkes Schlafverlangen. Das Laufen ging nur kurze Strecke und verlangsamt.                   Am 9. Jan. 2020 Konnte ich dann zu unserer Hausärztin. Als die mich sah, war sie recht erschrocken, wie ich aussah. Blaß, kraftlos und mit Laufschwierigkeiten. Also bekam ich von ihr sofort eine Krankenhauseinweisung. Dort bekam ich 2 Beutel Bluttransfusion und Magenspiegelung. Zu Hause zeigte sich noch 2 Tage zuvor Teerstuhl. Anämie- die Diagnose.         Der Blutwert wurde mir von 4,8 auf 8,9 erhöht und so wurde ich nach 2 Tagen wieder entlassen. Nach 1 1/2 Woche zu Hause wurde es wieder notwendig in die Klinik zu gehen, denn der Blutwert sank. Nochmal 2 Beutel Blut bekommen. Man machte eine Bauchsonografie und Darmspiegelung. Ich habe B 12-Mangel. Nun wird   B 12 gespritzt und  Folsäure-Tabletten muß ich einnehmen. Der zweite Krkhs- Aufenthalt dauerte 6 Tage. Entlassung mit einem Blutwert von 7,1. Bin nun ständig unter ärztlicher Kontrolle meiner Blutwerte.

Ich habe immer noch nicht die Körperkraft wie sie vorher war. Der Heilungsprozeß ist langwierig. Ich habe mich verausgabt, meine Kraft ist aufgebraucht und muß langsam wieder aufgebaut werden. Schonung und viel Ruhe ist mir angeraten.

Nun kann ich Männe nicht mehr mit dem Rollstuhl zu den Arztterminen fahren. Deshalb organisierte ich den VBB- Begleitservice für ihn. Der bringt Männe zu den Ärzten hin und zurück nach Hause.

Gestern mußte ich den Feuerwehr-Notarztwagen rufen, weil Mäne extreme Luftnot hatte. Er wurde in die Klinik gefahren. Beim Einladen in den Notarztwagen, wurde Männe sogar bewußtlos. Am späten Nachmittag war ich dann bei Männe auf Station, er wurde mit Sauerstoff versorgt  und sah etwas entspannter aus.

Jetzt hoffe ich für uns auf baldige Gesundung.

12 Kommentare zu “Leider nichts Erfreuliches

  1. Liebe Brigitte.
    Ich hatte keine Ruhr mehr seit deinem Kommentar bei mir. Und nun muss ich solche Botschaften lesen, ich bin sehr erschüttert. Du warst bisher so stark, hast immer alles gemeistert. Dein Körper hat dir nun die Grenzen audgezeigt.
    Wer hat sich denn um Tamy gekümmert, als du im Krankenhaus warst. Und wer um deinen Mann? Das sind so Situationen, wo man erst mal hilflos ist.
    Mein Schwiegervater wird auch nur noch mit dem Krankentransport, Tragestuhl und Rollstuhl zu Ärzten gefahren. Ist immer Papierkram mit den Genehmigungen und dem Fahrdienst.
    Nun hoffe ich, dass du dich wirklich schonst und wieder zu Kräften kommst.
    Ich denke an dich!
    Liebe Grüße von Kerstin.

  2. Liebe Brigitte,
    Vermutet habe ich schon, dass etwas nicht in Ordnung ist, wenn du so lange nichts von dir hören lässt. Aber dass es dir so schlecht geht, macht mich total betroffen. Die vielen Belastungen der vergangenen Jahre haben offensichtlich ihre Spuren hinterlassen. Jetzt ist nur wichtig, dass du dich schonst und dich bald wieder erholst. Ich wünsche dir von ganzem Herzen gute Besserung und schicke dir ganz liebe Grüsse, Silvia

  3. Liebe Brigitte,
    auch ich habe mir Sorgen gemacht, weil so lange kein Kommentar hier geschrieben wurde. Ich vermutete schon, dass irgend etwas nicht in Ordnung war.
    Nun wünsche ich euch allen, dass bald alles wieder gut wird.
    Liebe Grüße
    Traudi

  4. Liebe Brigitte,
    auch ich habe mir schon Sorgen gemacht. Das sind tatsächlich keine guten Nachrichten. Dein Körper scheint um Hilfe zu schreien. Auch Deine Kräfte sind nicht unendlich, dehalb gönne Dir jetzt die verordnete Ruhe. Dir und Deinem Mann wünsche ich alles Liebe und Gute. Werdet Beide bald wieder gesund!!!!
    Herzliche Grüße
    Astrid

  5. Moin Brigitte,
    wirklich erschreckend, ich kenne dich nur aktiv und fit.
    Nun hat dein Körper einfach stopp gesagt und ganz herzlich bitte ich dich um Schonung.
    Ein technisches Problem hatte ich gehofft während deiner Funkpause, gesundheitliche sind allerdings bedenklich.
    Alles Liebe für dich!
    Kelly

  6. Oje, arme Brigitte, das tut mir so leid. Ich ahnte schon, dass dich etwas Ernstes vom Bloggen abhält. Aber dass es so schlimm ist, habe ich nicht vermutet.
    Hoffentlich geht es dir bald wieder wesentlich besser. Und deinem Männe auch. Ich drück ganz fest die Daumen und wünsche euch von Herzen alles Gute!

    Viele liebe Grüße,
    Andrea

  7. Ich habe schon lange auf neue Nachrichten von dir gewartet… dir wurden von deinem Körper Grenzen gezeigt.. leider… Aber man muß eben mit den Kräften haushalten, das ist gut gesagt wenn es Männe auch nicht so gut geht will man helfen wo man kann… Ach wir hoffen das es bald besser wird und wir wieder von euch lesen können…
    Seid lieb gegrüßt und werde schnell wieder etwas fit…
    LG Bärbeli und Thomas

  8. Nun muss auch ich nachfragen, wie es dir geht liebe Brigitte. Ich denke oft an dich und Tamy. Ich hoffe, dass sich alles wieder beruhigt hat bei euch und das Leben seine normalen Bahnen läuft.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  9. Liebe Brigitte,
    auch ich habe in der Zwischenzeit oft an Dich und Deinen Mann gedacht. Hoffentlich geht es Euch besser und wir können bald gute Nachrichten von Euch lesen. Aber geht alles wirklich mit Ruhe an, denn wie das Sprichwort schon sagt: In der Ruhe liegt die Kraft.
    Herzliche Grüße
    Astrid

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