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Entschleunigung

In den vergangenen Wochen gings mir nicht gut. Mit den fast täglichen Mittagsschläfchen oder dem nochmaligem Hinlegen nach der ersten Hunderunde, als auch mit der Blog-Pause, konnte ich wahrscheinlich Unangenehmerem entgegenwirken. Ich bekam nämlich Schwindelattacken, war ständig müde und antriebslos.

Die ständigen Treffen mit der SchwieMu wurden mir zu anstrengend, obwohl wir Beide immer frohe Stunden miteinander hatten. Unsere Einkaufstouren, ob Lebensmittel oder Anziehsachen, über Stunden hinweg, entwickelten bei mir eine innere Anspannung, die ich zwar spürte, aber nicht weiter beachtete.

Der Tagesablauf  zu Hause bei uns sollte  ja auch weiterhin funktionieren, aber das war so nicht mehr gegeben. Also werde ich mit  SchwieMu reden müssen, daß ich nur noch einen Tag in der Woche mit ihr Einkäufe machen kann. Ich war ja in der letzten Zeit schon jeden zweiten Tag bei ihr.

Heute warten wir auf die Abholung des Rollstuhles, damit die Umarbeitung zur zusätzlichen elektrischen Schiebehilfe  gemacht werden kann.

 

 

 

10 Kommentare zu “Entschleunigung

  1. Liebe Brigitte,
    ich habe dir ja schon mal geschrieben, dass du auf dich
    achten sollst. Das ist einfach zu viel. Du kannst dich auch
    nicht teilen. Achte auf Dich!!
    Weiterhin gute Besserung.
    Einen schönen Abend wünscht Dir
    Irmi

  2. Das kann ich gut verstehen liebe Brigitte, denn momentan ist meine Schwiegermutter auch auf unsere Hilfe angewiesen und es wird wirklich langsam zuviel, aber sie will ins Heim, diese Absicht und den Entschluss hat sie jetzt gefaßt und wir hoffen, dass sie noch in diesem Jahr einen Platz bekommt.
    Pass auf dich auf.

    Alles Liebe wünscht dir Mathilda ♥ ♥

  3. Liebe Brigitte,

    nun meldet sich dein Körper und du musst auf ihn hören. Ich dachte mir auch schon in letzter Zeit, ob es dir nicht irgendwann zuviel wird. Ich kann mir schon gut vorstellen, dass du für deine SchwiMu gerne da sein möchtest, aber wenn es dir zuviel wird, musst du diese Tätigkeiten zwangsläufig einschränken. Du hast ja auch noch andere verantwortungsvolle Aufgaben.
    Ich wünsche dir alles Gute. Teile deine Kräfte ein.

    Viele Grüße
    Traudi

  4. liebe brigitte,
    emotionale betreuung erfordert sehr viel, oft zuviel.
    nur wenn es dir gut geht bist du eine hilfe in deiner umgebung.
    ich würde dir einen *2. familienesel* wünschen, notfalls einfordern. den sprachfehler kenne ich – lerne *nein* zu sagen.
    alle guten wünsche begleiten dich.

  5. Liebe Brigitte,

    ja, der Körper sagt uns schon, wann wir einfach zu viel machen und setzt uns Grenzen! Auf diese Warnsignale sollten wir auf alle Fälle achten!
    Du hast Dich wirklich überfordert! Das weißt du ja und es ist so schwer, mal NEIN zu sagen. Aber Deine SchwieMut und Dein Männe hätten gar nichts mehr von Dir, wenn Du richtig schlapp machen würdest!
    Also, mach’ langsam, achte auf Dich und schlafe, wann immer Dir danach ist! Wir Blogger-Freunde können auf Dich warten.
    Schön, wenn es Dir wieder etwas besser geht!
    DANKE für Deine lieben Zeilen in meinem Eckchen!
    Ich freue mich immer, etwas von Dir zu hören!
    Ich drück’ Dich ganz lieb!
    Pass’ auf Dich auf, liebe Brigitte! ♥

    Herzliche Grüße schickt DIR

    Renate 🙂

  6. Liebe Brigitte,
    ich will jetzt nicht klugsch**ßern, aber ich hatte dir schon mehrfach geschrieben, dass du auf dich aufpassen musst und deine SchwieMu das einfach auch akzeptieren muss. Es hat ja niemand was davon, wenn du zusammenbrichst. Jetzt bin ich erstmal froh, dass es dir wieder besser geht und du die Zusammenkünfte reduzierst. Höre auf deinen Körper und deine Bedürfnisse, das ist ganz wichtig. Alles Gute!!!
    Herzliche Grüße
    Elke

  7. Liebe Brigitte,
    ich kann mich nur den Vorschreiberinnen anschliessen, wenn Dir Dein Koerper sagt, es wird zuviel, dann muss Du darauf hoeren. Mit zunehmenden Alter erkennt man seine Grenzen – sehe das auch bei mir, nachdem ich nun auch ueber 80 bin. Vielles lasse ich heute von anderen machen, was ich frueher selber gemacht habe.
    Deshalb muss ich manchmal auch kleine Blogpausen einlegen, was wohl jeder verstehen kann. Wolfgang, Deine Schwiegermutter und Tamy beanspruchen doch sehr viel von Deiner Freizeit.
    Es hilft allen nicht, wenn Du Dich selber kaput machst.

    Sende Dir und Wolfgang liebe Gruesse aus dem nun endlich waermeren Nordwest Arkansas,
    Karl-Heinz

  8. In Stresszeiten sammelt der Körper alles Negative.
    Und irgendwann lässt er alles los, und es trifft das schwächste Organ deines Körpers.
    Gut, dass du die Reißleine gezogen hast. Das wurde echt Zeit.
    Denn wenn du nicht mehr kannst, dann liegen zwei da und warten auf dich, und du selbst auch.

    Glückwunsch zu der neuen Ausrichtung, und bleib dabei, bitte.
    Liebe Grüße Bärbel

  9. Liebe Brigitte!
    Ich wünsche Dir sehr, dass Du Dir mehr Zeit für Dich selbst nimmst!
    Schwindelattacken sind sehr schlimm, ich spreche da aus Erfahrung. Der Körper lässt sich Dauerstress nicht gefallen.
    Alles Liebe und Gute für Dich wünsche ich Dir vom Herzen
    Lemmie

  10. Ach liebe Brigitte, Du hast immer so viel um die Ohren. Ja, schalt einen Gang zurück, sonst bist Du am Ende selbst noch krank und kannst Dich um niemanden mehr sorgen. Wenn Deine Schwiegermutter vernünftig ist, so wird sie es einsehen.
    Ich wünsche Dir gute Besserung – und halte Dich wirklich dran! Die Blogwelt kann warten, Deine Gesundheit geht vor.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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