Der Mai ist vergangen
Für mich war es ein ruhiger und erholsamer Monat. Ich verweile gern auf meinem Balkon und erfreue mich an meiner blütenreichen- farbenfrohen Balkonbepflanzung. Außerdem habe ich zusätzlich eine tolle grüne Aussicht durch die Straßenbäume und Hofhecke. Eine kleiner Wiesenstreifen und ein Ahornbaum befindet sich auch vor dem Balkon.
Am 6 Mai hatte ich mit dem Chor Auftritt im Seniorenzentrum. Das gefiel so sehr, dass mit 2 Zugaben von uns eine Stunde Frühlingslieder gesungen wurden. Da viel mir das Stehen schon schwer.
Als ich zu Hause war, musste ich die Balkonpflanzen gießen und beim zurücktreten ins Wohnzimmer blieb ich mit dem rechten Fuß hängen und stolperte halb zu Boden, aber gegen die Couch, so das ich nicht lang hinschlug. So blieb ich auf den Knien schräg gegen die Couch und musste mich dann hoch stemmen. Mit reichlich Schmerzen und am nächsten Tag auch mit dunkelblauem großen Zeh, sowie großem blauem Fleck am Oberschenkel, humpelte ich durch den Mai.
Ein zweiter Chorauftritt war am 10. Mai, ein Frühlingskonzert. Eine Kooperation der Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg und der Volkssolidarität Berlin-Lichtenberg. Es trat das Akkordeonensemble mit Trompete auf, Saxophon und Klavier-Vortrag, zwei Gesangssolistinnen, Violine mit Klavierbegleitung, dann unser Seniorenchor mit drei Frühlingsliedern, danach eine Klavierdarbietung und anschließend Konzertstück für Oboe und Orchester (Klavier). Es folgte Sonate für Violoncello und Klavier. Mit Klavierbegleitung wurde das Couplet des Prinzen Orlofsky gesungen; „Ich lade mir gerne Gäste ein“. „Spiel mir das Lied vom Tod“/ „Once Upon A Time In The West“ mit Mundharmonika. „Violentango“ wurde mit dem Akkordeon vorgetragen. Das Motion Trio spielte „Balcan Dance“ und zum Abschluss spielte noch mal das Akkordeonensemble.
Seit Jahren schon eine erfolgreiche, schöne Veranstaltung. Danach war ich mit zwei Chorsängerinnen in ein naheliegendes Cafe‘ gegangen. Wir konnten draussen in der Sonne sitzen und bei Kaffee und Kuchen uns noch nett unterhalten.
Am 16. und 23. Mai besuchte ich meine ehemalige Nachbarin im Pflegeheim. Sie freut sich immer sehr, wenn ich komme. Ich bin immer 4 Std bei ihr und zwar von 13 – 17 Uhr. Für die Kaffeezeit bringe ich immer besonderen, leckeren Kuchen mit. ( z.Bsp. Erdbeerstück, Pflaumenstreusel, Schwarzwälder Kirsch u. v. m.). Auch frische Erdbeeren bekam sie von mir.
Das Laufen hat sich bei mir von Tag zu Tag gebessert und so kann ich im Juni ohne Einschränkung meine Vorhaben planen.
2 Kommentare zu “Der Mai ist vergangen”
Moin Brigitte,
du pflegst ein wunderbares Hobby – die Musik!
Meiner Meinung nach braucht es für den Lebensinhalt Struktur, feste Termine und/oder Verpflichtungen. Wie und wie oft bleibt uns selbst überlassen. Besuche bei meinen Schulfreundinnen sind zwar nicht mehr möglich, dafür gibt es neue und andere alte Kontakte, und der Familienbegriff darf gern weit gefasst werden. So zählt zum Beispiel die Enkelin der Schwester meiner Oma zu meinen engen Telefonfreundinnen, mit der ich auch Besuche austausche. Schön ist auch deine Freude an Kaffeerunden und Treffen.
Lieben Gruß!
Du bist ein so positiver, lebensfroher, freundlicher Mensch, liebe Brigitte. Das lese ich aus jeder Zeile und das macht so viel Freude! Und es freut mich, dass dein „Unfall“ offenbar bis auf die Schmerzen glimpflich ausgegangen ist und nun alles wieder heile ist.
„Spiel mir das Lied vom Tod“/ „Once Upon A Time In The West“ mit Mundharmonika … oh, ich kann es mir vorstellen, das wäre mir auch unter die Haut gegangen. Überhaupt habt ihr ein tolles Programm. Da glaube ich dir gern, wieviel Freude dir das macht.
Na dann, auf einen wunderbaren Juni!
Liebe Grüße,
Andrea
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