Archiv für die Kategorie 'Hobby'

Kümmelchen

Noch was zur vergangenen Chorwoche

Sie war nicht nur musisch wertvoll, sondern,  ich empfand sie auch recht sportlich.

Täglich trafen wir uns morgens in der 3. Etage des Schulgebäudes, im großen Chorraum.

Nach 30 min Einsingezeit trennten sich die Tenöre vom Sopran und den Altisten,  so daß jede der Stimmen extra einstudiert wurden.

Also gings auch für mich Tenorin wieder runter in die erste Etage, in ein kleineres Klassenzimmer, zum Proben/Einstudieren.

Nach 1 Std und 15 min wieder hinauf in den dritten Stock, damit alle Stimmen gemeinsam weiter üben.

Zur Mittagspause hinunter ins Erdgeschoß in den Essenraum und danach rauf in die 3. Etage in den großen Chorraum.

Jeder kennt ja die alten Schulgebäude, die haben eben große , breite und hohe Treppenhäuser. Als Schulkind nie ein Problem gewesen, aber als 60 x Ältere  wars jetzt schon eins.

Kümmelchen

Samstagnachmittagevent

Unser jüngerer Sohnemann hatte gestern zu 17 Uhr eine Einladung zur Buchlesung in das “Cafè Mythos” und nahm mich mit, wo der Autor, Christopher Flade , in Zusammenarbeit mit Sacha Szabo, aus dem Buch über die Geschichte des Kultur-bzw Spreeparks   “Vom Kulturpark Berlin zum Spreepark Plänterwald “, vorlaß. Er gestaltete die Lesung noch mit einer Dame zusammen und das aufgelockert und recht abwechslungsreich.

Sohnemann unterstütze mit Fotos diese tolle Buchidee und bekam als Dankeschön ein Exemplar für seine ehrenamtliche Arbeit überreicht.

Da ich diesen ehemaligen Kulturpark im Treptower Plänterwald als junge Frau und Mutter mit unseren beiden Jungs auch gerne besuchte, war ich eine sehr interessierte Zuhörerin bei dieser Veranstaltung. Im Gespräch danach mit der zweiten Vorleserin, konnte auch ich noch einige Erinnerungen als Zeitzeugin erzählen.

Unter freiem, wolkenlosen, hellblauem Himmel, bei kühler Temperatur, trotzten wir dem freundlich-frisch-luftigem Abend mit `nem heißen Kaffeebecher in der Hand im Campingsessel und lauschten den beiden Vorlesern.

Nach 45 min des Vorlesens und anschließendem Applaus von ca 25 Leuten, wurde für uns Zuhörer noch eine Extra-Abendrunde, mit der Park-Bimmelbahn gefahren. Das hatte schon was. Dann kam auch ganz schnell die Dunkelheit.

Wir liefen zum Parktor hinaus und draußen in der Nähe davor, klebte Sohnemann noch ein Code-Abzeichen für ein Internet-Suchspiel.

Dann schlenderten wir auf dem dunklen Waldweg bis zur stark befahrenen Hauptstraße, um in Richtung Heimat zu gelangen. Bevor wir in den Bus stiegen, steuerten wir erfolgreich auch den Suchpunkt eines Code-Abzeichens an und versuchten noch danach einen Cache zu finden, was aber leider in der Finsternis ohne kräftigem Taschenlampenschein nicht gelang.

Also wieder mit dem Bus heimwärts und unser kleiner literarisch-hobbylastiger Ausflug ins “noch Grüne” war beendet. Ich war um 20.30 Uhr zu Hause.

 

Kümmelchen

Musikalische Woche – Werkstatttage

Von Montag bis Freitag bin ich zum 34. Chorleiterseminar, als Mitglied eines gemischten  Chores bzw Studioensembles.

Diese Teilnahme dient der musikalischen und sängerischen Weiterbildung.

Außerdem nahm ich heute auch das Angebot von Stimmbildung und Atemtechnik wahr.

Am Freitag findet dann das abschließende Werkstattkonzert statt.

Es ist sehr interessant. Man muß immer stark konzentriert sein und den richtigen Ton finden.

Kümmelchen

Chorprobe außer der Reihe, denn …

… eigentlich haben wir Seniorenchor-Sänger, auch wie die Schulkinder,  Sommerferien, aber am Mittwoch gehe ich mit schwerem Herzen zur außerplanmäßig, einberufenen Chorprobe, weil  unser Tenor-Sänger plötzlich verstarb und wir zu seiner  Beerdigung zwei Lieder singen möchten, die wir nun kurzfristig noch ordentlich einüben müssen.

Es wird uns nicht leicht fallen, ihm die Lieder zu singen, da uns der Kloß im Halse recht heftig drückt.

Er war immer ein netter, freundlicher und frohgestimmter Herr, den alle Chormitglieder mochten.

Aber auch unaufhörlich starker, eiskalter Dauernieselregen aus dicker, grauer, wattiger Wolkendecke mit noch dazukommendem Wind, hatte mir und meiner Radlfreundin die Freude und Begeisterung an dieser Veranstaltung nicht verdorben.

Es war halt eben naß und recht kalt, so daß man die Biergartenbänke und -Tische zum Essen/Trinken und mal zum Ausruhen und Entspannen nicht nutzen konnte und somit waren wir gezwungen, uns wacker auf den Beinen zu halten, denn die aufgestellten Sonnenschirme boten uns auch keinen Schutz vor Regen und Wind.

Wir waren ab 10.45 Uhr im Olympiastadion, wo dieses Event stattfand.

Ab 10 Uhr wurden im Außenbereich des Stadions in den Pavillions-Zelten der Erdteile Afrika, Amerika, Asia-Pacific und Europa die Kultur der einzelnen Länder vorgestellt und man konnte alles hautnah miterleben und mitmachen. Auch landestypisches Eessen wurde zur Beköstigung der WC F-Teilnehmer angeboten.

Der Außenbereich war von 10- 17 Uhr für die Festival-Teilnehmer nutzbar, ausgenommen die Futterei, die bis zum Schluß offen hatte.

Es gab viele Stände, wo verschiedene landesspezifische Bekleidung und Schmuck verkauft wurde. Bücher ausländ. Schriftsteller und Bildbände über das Land waren auch ein Besuchermagnet, so wie der Berlin-Stand, wo die dünnen Regenpellen rasanten Absatz fanden.

Wir kauften uns auch jeder eine, damit unsere Regenjacke, die wir schon an hatten, nicht im Wasser ertrinkt

Ab 16. 00 Uhr gab es dann die zweite Chorprobe im Stadion, die ca nach 20 min beendet war und danach blieben die Stadiontore zu den Sitzreihen offen.

Ab 17 Uhr begann nun endlich im Stadion die Grand Celebration.

Mit dem Gesang der Nationalhymne und den zuvor einführenden Worten zum World Culture Festival und der Begrüßung der Teilnehmer, begann freudig erwartete Festivität.

Ein unangenehmer, eisiger, dichter und starker Sprühregen stiebte in jeden Winkel des Stadions hinein.

Mit der Video-Präsentation;  “30 Jahre Art of Living” gings im Programm voran. Schweizer Alphörner erklangen und unsere Chor -Intonation, mit der  “Ode an die Freude”, war schon das erste große  Klangerlebnis.

Zwischen den einzelnen wunderbaren  internationalen Darbietungen,  gab es immer wieder 5min Grußansprachen von 32 Unterstützer dieses Festes.

Die internationalen Tänze in den jeweiligen Trachten, waren der Hammer, eine Augenweide.

Das Piano-Konzert und die Gitarristen wurden lautstark bejubelt. Die Musik aus Indien begeisterte und der Tanz der internationalen Künstler war beeindruckend.

Die Die Friedensmeditation mit den Stadionzuschauern, wo Alle in kurzer Zeit eine Ruhephase einlegten, war schon beachtlich, wie der ” Meister Sri Sri Ravi Shankar”, Founder-The Art of Living, The International Assoiation for Human Values, in den Griff bekam.

Die Yoga-Vorführung bekam ebenfalls mächtigen Applaus.

Russland, Indien, Afrika, Südamerika, Japan, China, rissen das Publikum von den Sitzen  und ließen es ausgelassen in den engen Stadionreihen tanzen, wippen und Beifall klatschen und auch mitsingen.

Der Themensong;  “Weltfrieden, Völkerverständigung und Weltfamilie” brachte die Zuschauer zum  Mitsingen und der Auftritt vom St. Petersburger Ballett mit dem “Schwanensee”, wurde auch einer der Höhepunkte, denn das Grand Finale war eine Laser-Show vom Feinsten. Begeisterung pur.

Fazit: Trotz Dauernässe, Dauerkälte und Dauerwind, die Zuschauer/Teilnehmer am Fest waren überaus mächtig begeistert. Sie Klatschten den Akteuren unaufhörlich zu, riefen ihre Freude laut heraus und tanzten und sangen mit.

Es war ein unvergeßliches Großereignis-Erlebnis und eine Friedensdemonstration , daß es auch ein gutes und friedliches Zusammenleben mit allen Völkern der Welt geben kann.

Bei solchen Großveranstaltungen zeigt es sich immer wieder, wie eine freundlich-fröhliche Begegnung zwischen den Menschen der Welt verschiedener Nationalitäten machbar ist.

PS. Das Wetter war eben an der Schmerzgrenze, aber wir Beide hatten bis zu letzt durchgehalten und viele, viele Andere auch.

Im Stadion hatte ich teilweise nur noch total nasse Hände, das war schon extrem und dann klatschen, lange klatschen und im Takt. Begeisterung eben. Die Hände konnte man sich auch gar nicht an seiner Regenjacke unter der Regenpelle  abtrocknen, denn die Jacke war ja sowieso trotzdem immer  feucht.  Der Programmzettel und das Notenblatt hatten auch Feuchtigkeit aufgenommen und wurden zu einem nassen Lappen. Das Programm-Schreibpapierblatt, welches ich mir schon ein Tag zuvor aus dem Internet abschrieb, war schon so  wasserhaltig, daß man es nur noch zerrissen zum Lesen auseinanderfalten konnte, obwohl es meistens in der Anoraktasche war.

Kümmelchen

Es war doch nicht das erste Mal, …

… so hieß der Song von Reinhard Lakomy und so kann ich es auch von mir behaupten.

Nun bin ich schon das sechste Mal in Presse und Internet als Bloggerin aus der älteren Generation vorgestellt worden.

Im Internet, im Rad-Spannerei blog, gab es am 25. Mai 2005 das erste Mal einen Artikel aus der Radspannerei-Zeitung über mich, mit der Überschrift, “Blogoma radelt durch Berlin”, wo auch ein Bild von mir gezeigt wurde, als ich noch mit meinem Mountainbike unterwegs war.

Auch eine Anfrage am 26. März 2010 vom Kunstprojekt-Landvermesser, Berlin Marzahn-Hellersdorf, wurde von mir nicht abschlägig beantwortet.

Über das Internet wurde vom “Landgang” ein von mir extra genehmigter Beitrag übernommen und erschien bei denen in der internetten  Sammelmappe, am 9. April 2010. Aber eigentlich wollten sie , daß ich ihnen meine gesamten Beiträge kostenlos zur Verfügung stelle. Ich schreibe doch nicht für andere, sondern betrachte meinen Blog als meine Aufzeichnungen meiner Tageserlebnisse.

Die Wochenzeitschrift “DER FREITAG”, interviewte mich und berichtete auch über mich am 10. April 2011 im Artikel,  “Schade, was das Netz so verpaßt”.

Aber auch in der  “Berliner Zeitung und in der “Frankfurter Allgemeine”, war ein Bild von mir und ein Artikelabsatz über mich zu lesen, das war März 2010.

Und zu guter Letzt hatte ich noch einer jungen Frau zum Bloggen und wie ich dazu gekommen bin, Fragen beantwortet, die ihr halfen, eine Arbeit zu schreiben, mit der sie sich zum Journalistikstudium bewarb.

Von einem Auftritt im MDR-Fernsehen, wurde nach einem 2-stündigem Gepräch mit 2 Journalistinnen, vor ca 1 1/2 Jahren, bei uns zu Hause, dann doch Abstand genommen, da ich nicht so recht in das Konzept in der Sendung mit Frau Petra Kusch_Lück paßte.

Mein Blog-Schreiben hat schon so viel Aufmerksamkeiten erhalten, obwohl ich nur über Alltägliches schreibe, nichts Spektakuläres, nichts Sensationelles.

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MaxED9