Ich habe einen abgebrochenen Frontzahn, der gezogen werden muß. Heute früh war ich beim Zahnarzt, denn die jährl. Durchsicht stand an. Erst am Donnerstag wird mein Zahn gezogen und heute machte der Zahnarzt erst einmal einen Abdruck, gab mir einen Kostenübernahmeplan in die Hand und behielt meine Zahnbrücke ein, damit in diese bis Donnerstag der Ersatzzahn eingearbeitet werden kann.
Also gleich ab zur Krankenkasse gefahren und den Kostenübernahmeplan und das Bonusheft vorgelegt. In zwei Tagen soll ich das OK der Krankenkasse im Briefkasten haben.
Bis Donnerstagabend habe ich nun ein lückenhaftes Gebiss. So muß ich also auch zur letzten Chorprobe am Mittwoch dahin, vor dem Auftritt am Samstag. Möchte die Probe auf keinen Fall verpassen, damit ich für den Auftritt auch gut gewappnet bin. Dort singe ich ja wieder mit allen Zähnen.
Ich war mit meiner Schulfreundin im Bode-Museum zur Sonderausstellung, Gesichter der Renaissance, Meisterwerke italienischer Portrait-Kunst.
Die ständigen Ausstellungsexponate des Museums schauten wir uns ebenfalls genauso interessiert an.
Unsere Museumsbesuche liegen schon einige Jahrzehnte zurück, außer die oftmals gezeigten Sonderausstellungen.
Es waren wiedereinmal eindrucksvolle Stunden in der Kulturwelt.
Nachdem wir in der Schlange vor dem Tickethäuschen 20 min standen, bekamen wir dann unsere Eintrittskarten und mußten dazu noch 1 1/2 Std überbrücken, bis wir Einlaß zur Sonderausstellung bekamen und nutzten die Zeit zuvor, mit dem Besuch der ständigen Ausstellung des Hauses. Zum Abschluß gingen wir noch auf einen Kappu bzw Latte und zum Plaudern ins Cafe’ und danach schauten wir auf die Anzeigetafel, wann wir mit unserer Ticketnummer dran sind.
Die Ticketnummer war da schon mit 100 Pers. weitergerückt und somit hatten wir die Wartezeit, mit Blick auf die Kunstwerke der ständigen Ausstellung, kurzweilig genutzt.
Mit diesem Museumsbesuch, der uns sehr begeisterte, ist in uns eine Wiederholungstat gereift. Wir haben uns vorgenommen, die Kunstschätze auch in den anderen Museen noch einmal zu betrachten.
Für mich ein ganz besonderer Tag.
Männe und ich holten vor 6 Jahren unsere Tamy aus dem Tierheim.
Sie wird im Dez. 7 Jahre und ist unsere Liebe und Ängstliche.
… ich hatte es gut gemacht und wurde deshalb von der Streichorchester-Leiterin gebeten, auch am Weihnachtskonzert in der Kirche teilzunehmen.
Ich werde also nicht nur die Xsylofon-Töne zusammen mit den Streichern im Takt anschlagen, sondern auch noch meine Stimme im Chor, am 18. Dez., zu Gehör bringen.
Bei unserem Chorauftritt am Samstagabend in der Freizeitbegegnungsstätte in Weißensee, spielt auch das Kinder-und Jugend-Streichorchester “Saitensprung” der Musikschule Lichtenberg. Weil der Xsylofon-Spieler aber nicht dabei sein kann, werde ich als Ersatzspielerin fungieren.
Also habe ich 3 Töne in längerer Spielfolge im Takt anzuschlagen. Ohne Notenkenntnisse, aber mit gutem musikalischem Gehör, muß ich halt den Einsatz und die Pausen im Musikstück “The James Bond Thema” erkennen bzw hören. Gestern in der Orchesterprobe, für mich zum ersten Mal, gelang es mir recht ordentlich und nun hoffe ich, daß ich auch am Samstagabend meinen instrumentalen Einsatz gut hinbekomme.
… ich bin mit dem jüngerem Sohnemann zu 15 Uhr verabredet. Wir gehen ins Berliner Motorrad- Museum am Alex. Danach noch ein kleiner Innenstadtbummel und man hat einige neue Eindrücke erlebt.
Die neue Woche beschert mich mit einer zusätzlichen Musizierabendstunde, weil ich für unseren Chorauftritt am nächsten Samstagabend, noch Dienstag zur Ksylofon-Probe erscheinen soll, da ich als Takt-Ersatzspielerin eingeteilt wurde. Noch eine Chordame betätigt als Ersatzspielerin die Schellen. Wir beide werden das Musikstück hoffentlich gut zum Klingen bringen.
Zum Donnerstag habe ich mich mit meiner Schulfreundin verabredet. Wir fahren zum Grab meines Schwiegervaters, welches wir winterfest machen wollen. Der lange Friedhofsweg zur Grabstelle hin ist Männe sehr beschwerlich und somit bot mir meine Schulfreundin netter Weise ihre Hilfe an, denn ich muß ja auch einiges Gartenwerkzeug mitnehmen. Zum Friedhof fahren wir mit BUS und Tram und dort ist es auf dem Friedhof auch sehr erholsam, so daß wir insgesamt etwa eine Zeit von 2-3 Stündchen zusammen sind, die uns mit netten Gesprächen und Frohsinn niemals langweilig werden. Da es ja noch milde bleiben soll, können wir uns auch noch auf einer der Parkbänke setzen und den dort vielen Vogelstimmen lauschen und die Herbstsonne ins Gesicht scheinen lassen.