Archiv für die Kategorie 'Tamy'

Kümmelchen

aktiver Samstag

Ein schöner, windstiller Wintertag bei -1 Grad und mit milchig-hellem Himmel, so zeigte sich der Vormittag und lockte mich zu einem 2- stündigen Spaziergang mit Tamy raus. Wir sind auch noch zum Tümpel gelaufen, nachdem wir schon eine Weile durch die Wohngebietsstraßen gezogen sind. Tamy lief sofort auf die verschneite Eisfläche und suchte bestimmt eine freie Wasserstelle, um sich da rein zu legen. Vorigen Winter war sie auch bei -10 Grad nicht vom Baden abzuhalten. Heute aber rannte sie voller Freude über den zugefrorenen und mit hoher Schneedecke überzogenen Tümpel. Schon auf dem Weg dahin, sprang sie wie ein Reh durch die hohe Schneewiese.
Nur 5 min wieder zu Hause und es rief mich der jüngere Sohn an, der nicht alleine auf Cache-Suche gehen wollte. Also verabredeten wir uns zu einem gemeinsamen Ausflug.
Wir trafen uns S-Bhf Lichtenberg und fuhren dann beide bis S-Bhf Pankow, wo Sohn von einem Steine- Cache erzählte und die er sich anschauen wollte, um den Cache zu lösen. Die 3 künstlerisch bearbeiteten Steine werden dort im Bahnhofsgebäude ausgestellt, nachdem man sie beim Bau der U-Bahnstrecke gefunden hatte. Es sind 2 Granit-Findlinge und 1 Diorit-Stein, die künstlerisch mit einem Loch, welche noch zusätzlich am Innenrande auspoliert, versehen sind. Mir erscheinen die Findlinge wie von der Natur geschaffene – Hühnergötter -. Nur viel größer.
Anschließend fuhren wir mit der S-Bahn zurück zur S-Bahnstation Greifswalder Straße und liefen zum Thälmann- Park, um an seinem Denkmal den zweiten Cache zu heben. Durch die Nebenstraße, parallel zur Danziger Straße, liefen wir dann zum letzten Cache, der auch gleich gefunden wurde.
Zügig bewegten wir uns danach auf Heimatkurs zur Straßenbahnhaltestelle, fuhren bis Frankfurter Tor und stiegen dort in die U-Bahn um. Weiter noch gemeinsam bis U-Bhf. Lichtenberg und dann trennten wir uns. Sohnemann läuft das letzte Stück nach Hause und ich muß noch 15 min mit der S-Bahn fahren, um dann nach 3 Std wieder daheim zu sein.
Der Nachmittag ließ uns den etwas feucht-kalten Wind im Gesicht spüren, aber es war trotzdem nicht unangenehm, denn wir haben ja nur 0 Grad.
Ein bewegungsfreudig ausgefüllter Tag.

Es gab einen fürchterlich lauten Knall. Warum, was und wo? Keine Ahnung.
Tamy ist sofort, in dem Moment stehend ohne Leine neben mir, in Richtung zu Hause losgerannt.
Ich konnte ihr nur noch nachsehen und hinterherrufen, aber sie rennt und rennt heimwärts. Einmal blieb sie noch stehen, drehte sich nach mir um und dann gabs für sie kein halten mehr. Also bin ich auch schnellen Fußes nach Hause gelaufen.
Eigentlich wollte ich mit ihr noch nach der Verabschiedung von unserer Frau mit Hund, alte Bekannte, die wir zu Beginn unseres Spazierganges trafen, nochmal durch die Wuhle-Wiese stöbern, aber da kam uns der Knall dazwischen. So war der schöne Spaziergang nur 1 Std.
Als ich auch zu Hause ankam, saß Tamy nicht, wie beim ersten Mal, auf dem Treppenpodest des Hauseinganges, so daß ich erstmal annahm, daß jemand die Haustür öffnete, der zum Zahnarzt muß und somit Tamy ins Haus konnte und dann vor der Wohnungstür sitzt. Aber durch mein rufen wurde von ihr kein Laut erwidert und ich stieg die Treppe hoch, öffnete die Wohnungstür und wer kam mir gleich entgegen, Tamy.
Ein Hausbewohner ließ Tamy ins Haus, klingelte dann bei uns und Männe war ja zu Hause und Tamy ohne Auto- Crash gesund und sich in Sicherheit fühlend, glücklich wieder daheim.
Heute ist ein sehr schöner Sonnentag mit 6 Grad und Windstille.

Kümmelchen

Aua-Aua

Nach leider nur einer Stunde Hundespiel mit Tamy auf der Wuhle-Wiese, habe ich den Spaziergang abgebrochen.
Tamy hat sich eine Schnittwunde an der rechten Vorderpfote zugezogen.
Damit es nicht schlimmer wird und evtl noch viel Dreck reinkommen kann, bin ich mit ihr nur auf Pflasterwege nach Hause zurückgelaufen. Nun leckt sie sich die Wunde, bevor ich sie mit einem feuchten Tuch abgetupft und begutachtet hatte. Da sie nicht humpelte, wird´s wohl nicht allzu schlimm und schmerzhaft sein.
Wund- und Heilsalbe für Hund drauf und bis zum Abendgassi liegt Tamy ja ersteinmal neben mir, denn ich sitze jetzt am Compi und schlendere gleich durch das Blogdorf.
Der Vormittag war noch recht trübe und der Nebel stieg nur langsam nach oben, aber geregnet hat es bis jetzt noch nicht. Wir haben jetz eine hellgraue Hochnebeldecke über uns und es sind 9 Grad. Die Luftfeuchtigkeit ist nicht unangenehm, da es windstill ist.
Ich wäre gern noch länger mit Tamy unterwegs geblieben.

Kümmelchen

schreckliche 30 min

Wir sind heute Früh mit Tamy zum Tierarzt.
Eine Mieze war im Behandlungsraum, 1 Mieze wartete mit ihrem Frauchen noch mit uns im Vorraum und Tamys Wartezeit bestand nur aus angstvollen 10 min. Sie machte sich so klein, daß sie sogar unter die Plastiksessel-Stühle paßte.
Zur Behandlung hatte der Doktor mit Hilfe von Männe Mühe, Tamy ruhig zu halten, damit er ihr in die Ohren schauen konnte, spülen und Salbe hinein zu geben.
Seit 2 Tagen hielt Tamy ihren Kopf linksseitig schief, schlackerte ständig mit den Ohren und kratzte sich, also eine Ohrenentzündung.
Nun haben wir Ohrentropfen für sie. Bis jetzt ließ sie sich immer von mir bereitwillig in die Ohren schauen und auch die Ohrmuschel, mit dem Papiertaschentuch umwickelten Finger und den vorderen Gehörgang sauber putzen. Hoffentlich gelingt es mir mit den Ohrentropfen auch.

Kümmelchen

Sonniges herbsteln

Morgendliche Kühle mit Sonnenschein und leichtem Wind, wird zunehmends zu einem schönen, warmen Freitag. (21 Grad)
Am Vormittag 30 min tierisches Badevergnügen für Tamy. Ich war mit ihr am kleinem Tümpel und danach machten wir einen langen, sonnigen Spaziergang.
Nachmittags 2 sportliche Stunden mit dem Rad und mit meiner Radl-Freundin. Wir fuhren diesmal in entlegendere Gefilde, nur kleine Trampelpfade zwischen Wiesen und Felder, abgelegen vom Großstadtgetümmel. Das ist nur möglich, weil wir am Berliner Stadtrand zu Hause sind und auf der anderen Straßenseite das Land Brandenburg beginnt.
Dadurch konnten wir einen Bussard entdecken, den wir an dieser Stelle nicht unbedingt erahnt hätten.
Er saß auf einem alten, hohen Lampenpeitschenmast eines abgezäunten Geländes, was uns unbekannt ist und augenscheinlich viele Jahre nicht mehr genutzt wird. Erst in km weiter Entfernung stehen hohe Bäume, ein kleiner Mischwald.
Wir beendeten unseren gemeinsamen Radausflug mit einer 15 minütigen Bankpause in der Nachmittagssonne und verabschiedeten uns wieder am Ausgangspunkt unseres Radrundkurses.
Ich ging gleich, als ich heim kam, wieder mit Tamy spazieren.

Am Nachmittag, bei schönstem Sonnenschein, ließ ich Tamy im Tümpel auf der anderen Seit der Straßenbahntrasse unseres Wohngebietes vergnügt baden. 20 min lang warf ich ihr große und kleine Stöcke ins Wasser und sie schwamm hinterher. Mit der Schnauze faßte sie zwar die Stöcke, aber bringt sie nie zu mir an das Ufer zurück, so daß ich genügend Vorrat herbei finden mußte, damit ich mit Tamy spielen konnte.
Zu Hause war sie wieder völlig K O.
Ich aß das erste Mal 500 g frische Blaubeeren aus dem Supermarkt und mußte feststellen, die selbstgepflückten Wald-Blaubeeren schmecken besser als die angebauten Kulturen. Meiner geschmacklichen Vorstellung mit Milch oder Schlagsahne, wie früher, wurden sie nicht gerecht, obwohl sie in der Plastikschaale fest und nicht matschig und auch recht groß waren. Die Milch färbte sich auch immer sehr schnell ein, aber heute blieb sie hell.

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