Morgens, kurz nach Ladenöffnung, waren Männe und ich im Fahrradgeschäft und kauften mir das zuvor ausgesuchte Tiefeinsteiger-Fahrrad. Ab heute werde ich also mit der bequemen Aufrechtsitzposition noch besseren Fahrspaß haben.
So machte ich gleich im Anschluß meine erste Fahrt zur Schulfreundin in den Garten, um ihr mein neues Rad vorzustellen. Ich bin aber, wegen meiner Kniegelenkschmerzen seit 3 Tagen, mit der S-und U-Bahn die längere Strecke bis Bhf. Hönow vorgefahren und hatte dann erst den kürzeren Teil der Radfahrt bis zum Garten fortgesetzt.
Sie hatte sich auch schon vor längerer Zeit ein Extra-Tiefeinsteiger gekauft, mit dem ich probeweise mal gefahren bin und nun sollte sie mit meinem Neuem fahren, was sie auch machte.
Außerdem gibt es noch viele Pflaumen am Baum, die gerne von mir gepflückt und in Pflaumen-Streusel-Blechkuchen verwandelt werden wollen.
Wir aßen gemeinsam Mittagessen, verwöhnten uns mit Cappuccino-Eiskaffee, genossen die herrliche, frische Gartenluft und 6 Std. Sonnenschein. Meine Rückfahrt nach Hause war wie die Hinfahrt und langsam kommt ein gutes Gefühl für das neue Rad durch.
Am vergangenem Dienstag machte ich mit meiner Radl-Freundin die letzte Fahrradtour mit meinem Mountainbike. Sogar 38 km, obwohl es ein heißer Sommertag war. Trotzdem war es eine tolle Tour, mit vielen kleinen Pausen und nach 6 Std waren wir wieder daheim.
Mein heutiger Radwanderausflug erstreckte sich entlang dem Wuhlewanderweg und auch querfeldein durch den größten zusammemhängenden Grüngürtel Berlins; 20 km.
Mit Strampelpause auf einer der vielen, schönen Rastplätze, war ich im gemütlichem und entspanntem Tritt, von 13.15 Uhr bis 18 Uhr, unterwegs.
Zurück habe ich mich und mein Fahrrad, von Bhf.Köpenick bis zum Bhf. Ahrensfelde, von der S-Bahn fahren lassen.
Bis nach Hause sind es dann nur noch wenige Pedaltritte.
Jetzt gehe ich mit Tamy die Abendgassirunde.
Sommer, Sonne, 23 Grad und etwas Wind.
Ein Tag, geschaffen für eine kleine Radtour.
2 Std. auf grünen Pfaden durch das Wuhletal, mit seinen Wiesen und dem Wuhle-Wanderweg, um dem Autoverkehr zu entfliehen.
Eine kleine Lesepause auf einer Baumstamm-Bank, denn ich hatte die “PUNKT 3″ S-Bahnzeitung vom Bahnhof Ahrensfelde geholt, die dort als Informationszeitung kostenlos zur Mitnahme ausliegt.
Über mir blauer Himmel, linker Hand ein kleiner fast zugewachsener Tümpel und rechts der Weg, wo zwei fröhliche 2 1/2 jährige Jungs den abschüssigen Wanderweg mit ihren Laufrädern runtergerollt kamen und mich lauthals grüßten. Der Papa hatte Mühe den beiden flinken Fußes zu folgen. An der Leine hatte er einen Beagle-Hund und als ich mit dem Mann ins Gespräch kam, erzählte das Hundi anfangs kräftig mit.
Das ansonsten ruhige Bankplätzchen verließ ich dann nach 20 min, um weiter in Richtung zu Hause, zu radeln.
Ich bin heute wieder in das Fahrradgeschäft in Ahrensfelde- FAHRRAD WELT- und wollte mir einen neuen Fahrradrückspiegel kaufen, weil mein Spiegel beim Fahren ständig seine eingestellte Position ändert.
Der freundliche junge Mann, Fahrradverkäufer und Rep.-Mitarbeiter des Geschäftes, riet mir mit meinem Rad in den Laden zu kommen, damit er vor Ort einen passenden Rückspiegel raussuchen kann und gegebenenfalls auch gleich montiert.
Also bin ich mit dem Rad hin und siehe da, der junge Mann schaute sich erst einmal meinen vorhandenen Rückspiegel an und bewegte das Gelenk, erkannte daß die Halterung zu locker ist und schraubte sie fest und somit war wieder alles bestens.
Er sagte, es muß ja nicht gleich ein neuer Rückspiegel gekauft werden.
Eine wirklich erfreuliche und freundliche Bedienung, die man noch selten erfährt. Aber er sagte mir auch, ich solle mich ja als Kundin in ihrem Laden wohl fühlen.
Er hat mir auch noch das Fahrrad die stehende Rolltreppe herunter getragen.
Rauf getragen wurde mir das Rad ebenfalls von einem jungem Mann, der so schnell zugriff, daß ich schon richtig erstaunt war.
Vormittags einkaufen mit Männe und davor kam pünktlich zu 11 Uhr der Elektriker von der WBG und tauschte uns den kaputten Küchenlichtschalter aus.
Ich bin soeben von einer kleinen 1 1/2 stündigen Radltour zurück. Probierte den neuen GEL-Fahrradsattelüberzug aus und mußte feststellen, daß es ein wohliges Popo-Fahrgefühl war und nun mache ich gleich mit Tamy den Sonnen-Abendspaziergang.
Heute ist wieder ein herrlicher Sommertag.
…die Radtour von Ahrensfelde nach Hönow, ca 5 km Wegstrecke.
Heute Treffpunkt 9.45 Uhr Wuhle-Holzbrücke, am Kienberg, mit der Radlfreundin. Wir fuhren entlang der Wuhle bis zur Hauptverkehrsstraße, überquerten die große Kreuzung und radelten weiter stadtauswärts bis zum Anfang des Waldweges, der sich durch ein kleines Waldgebiet schlängelt und am U-Bahnhof Hönow endet. Von dort aus fuhren wir in die Gartensiedlung, wo wir mit meiner Schulfreundin im Garten verabredet waren. Nach Ankunft bekamen wir gleich was zu trinken von ihr und die versprochenen Pellkartoffeln wurden nach 10 min aufgesetzt. Unser Beisammensein beschränkte sich leider aus Zeitmangel meiner Radlerfreundin nur auf eine kurze Unterhaltung und dem Pellkartoffelessen mit Kräuterbutter und einer schönen, großen, roten Tomate und noch zwei pikanten, leckeren Salatsoßen als Beigabe. Dann teilte ich mir die, bereits gepflückten und für uns bereitgestellten Knupper-Kirschen, mit meiner Radl-Freundin. Nach 1 1/4 Std schwangen wir uns wieder in den Sattel, damit wir zu 15 Uhr daheim sind. Der Rückweg war zeitlich etwas kürzer, da wir eine andere Route gefahren sind.
Anfags war es noch dunstig, aber schon recht schwül. Der Waldweg bot uns statt heißer Sonne die Kühle und war stellenweise auch schattig. Es waren interessante und frohe Vormittagsstunden.