Heute ein wunderschöner, sonniger Tag und kein starker Wind, so daß auch meine Radlfreundin Lust auf eine Radtour hatte und mich anrief.
Zu 9.30 Uhr Treffpunkt auf dem Autoparkplatz vom Supermarkt und dann fuhren wir mit dem Auto, ihrem Auto, nach Friedrichshagen, bis in die Nähe des Spreetunnels, um dann weiter mit ihren Klapprädern, die Spree zu unterqueren, um eine Radwanderung auf der Müggelheimer Uferseite zu machen.
Bevor wir unter den Fluten der Spree abtauchten, um auf die gegenüberliegende Seeuferpromenade zu kommen, schauten wir ersteinmal über den Müggelsee und fütterten dabei die Enten und Schwäne.
Die Sonne schien kräftig, es wurde uns recht warm und der Müggel lag durch etwas Windbewegung mit welliger Wasseroberfläche vor uns. Einige kleine Segelboote vom Yachthafen bzw Seglerverein tänzelten auf den Wellen, denn für die Kinder-Segler beginnt jetzt die Saison.
Nach demFriedrichshagener Tunnel- Treppenabstieg und -Aufstieg fuhren wir entlang dem Müggelseeufer, aber auf dem Radweg, der parallel zur Spaziergänger-Promenade angelegt wurde, bis wir “Rübezahl” erreichten und eine große leere Stelle vorfanden, wo einst die große Gaststätte war. Nur das schon immer extra stehende Nebengebäude ist noch als Imbiss-Einrichtung erhalten.
Biergarten- Athmosphäre im vorderem Bereich der Dampferanlegestelle des Übersetzer-Bootes.
Ein Rundblick über den See, nochmals Enten und Schwäne füttern und weiter ging die Radlfahrt zwischen dem Promenadenweg am See und dem Waldstück bis hin zur Müggelheimer Chaussee, auf dem glatten, asphaltiertem, von beiden Seiten eingerahmten Mischwald- Radweg. Rechts und links und zwischendurch immer die wärmenden Sonnenstrahlen, denn der belaubte Wald fehlt ja noch, machte die Radfahrt sehr angenehm.
Wir waren nicht die einzigen Fahrradfahrer, aber zu dieser Zeit waren nur wenige schon unterwegs und die Ruhe, die langsam erwachende Natur , das Vogelgezwitscher und das tolle Wetter, machte diese erste lange Rad-Ausfahrt für uns zu einem besonderem Erlebnis.
So fuhren wir bis zur Ausflugsgaststätte “Müggelhort”, verweilten dort einwenig, denn wir schauten nach dem Fahrplan des BVG-Übersetz-Bootes nach Rahnsdorf, aber es verkehrt noch nicht an den Wochentagen, sondern nur ab 2. April an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen. Also wieder auf gleicher Seeseite zurückradeln.
Nun fuhren wir auf dem See-Promenadenweg bis zur Gaststätte “Müggelseeperle”, die wir auf der Hinstrecke nur links von uns wahrgenommen hatten, aber nicht dicht herangefahren sind. Ein Halt, ein Snack, ein Getränk und die kleine Pause in der Sonne war perfekt.
So fuhren wir dann rücktourmäßig gemütlich und frohgelaunt bis zur Gaststätte ” Rübezahl” und weiter vor bis kurz vor dem Spreetunnel. Nochmal ein Blick über den Müggelsee, die Sonne im Rücken und ein bischen Wehmut, daß der Radausflug nach 5 Std schon wieder zu Ende war.
Nach der Tunnelpassage eine kleine Bankpause und immer, zu jeder Zeit, nette Gespräche.
Noch ein paar Pedaltritte und wir haben das geparkte Auto erreicht, Klappräder zusammengeklappt, ins Auto verstaut und die Heimfahrt begann. 15.30 Uhr wieder daheim.