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Kümmelchen

Am 8. April war …

… das Wetter nachmittags freundlich, sonnig und nicht mehr so windig, so daß ich mich aufs Fahrrad setzte und noch 1 3/4 Std strampelte. Entlang dem Wuhlewanderweg bis zur Hauptverkehrsstraße Landsberger Allee, die , wenn ich weiter in Richtung Köpenick fahren wollte, überqueren müßte. Aber ich blieb in der Parkanlage ca 50 m entfernt und setzte mich auf eine Bank um Sonne zu tanken. Die Luft war mild und ich fühlte mich wohl.

Auf der Rücktour fuhr ich um die Ahrensfelder Berge herum, um wieder  an der Straße Blumberger Damm anzukommen, über die ich rüberlaufen muß, damit ich den Wuhlewanderweg weiter bis zur Straßenbahntrasse fahren kann. Diese wird von mir auch überschritten und danach fahre ich gleich nach rechts ab und gelange somit in unsere Wohngebietsstraßen und bin in meiner in 10 min vor der Haustür.

Am Freitag war einkaufen angesagt. Ansonsten war das Wettwer nicht einladend für irgendeine Unternehmung.

Samstag war auch nichts los und

Sonntag kamen der jüngere Sohn und unser Enkel vom älteren Sohn uns die Autoräder wechseln und danach machten wir gemeinsam Mittagessen. Noch 2 Std angeregte Unterhaltung, dann machten sich die Beiden wieder auf den Heimweg.

Heute, Montag, war bei mir von 9-11.30 Uhr Schlafenszeit. Draußen kalt, feucht, windig, aber teils sonnig, war kein schönes Tageswetter und so hatte ich meinen Nachtschlaf, der öfters durch Hüftgelenksschmerzen unterbrochen wurde, nachgeholt. Trotzdem half erst mittags  ‘ne Pille, um tagsüber schmerzfrei zu bleiben.

Kümmelchen

Raus in die Natur, zum Müggel

Heute ein wunderschöner, sonniger Tag und kein starker Wind, so daß auch meine Radlfreundin Lust auf eine Radtour hatte und mich anrief.

Zu 9.30 Uhr Treffpunkt auf dem Autoparkplatz vom Supermarkt und dann fuhren wir mit dem Auto, ihrem Auto, nach Friedrichshagen, bis in die Nähe des Spreetunnels, um dann weiter mit ihren Klapprädern, die Spree zu unterqueren, um eine Radwanderung auf der Müggelheimer Uferseite zu machen.

Bevor wir unter den Fluten der Spree abtauchten, um auf die gegenüberliegende Seeuferpromenade zu kommen, schauten wir ersteinmal über den Müggelsee und fütterten dabei die Enten und Schwäne.

Die Sonne schien kräftig, es wurde uns recht warm und der Müggel lag durch etwas Windbewegung mit welliger Wasseroberfläche vor uns. Einige kleine Segelboote vom Yachthafen bzw Seglerverein tänzelten auf den Wellen, denn für die Kinder-Segler beginnt jetzt die Saison.

Nach demFriedrichshagener Tunnel- Treppenabstieg und -Aufstieg fuhren wir entlang dem Müggelseeufer, aber auf dem Radweg, der parallel zur Spaziergänger-Promenade angelegt wurde, bis wir “Rübezahl” erreichten und eine große leere Stelle vorfanden, wo einst die große Gaststätte war. Nur das schon immer extra stehende Nebengebäude ist noch als Imbiss-Einrichtung erhalten.

Biergarten- Athmosphäre  im vorderem Bereich der Dampferanlegestelle des Übersetzer-Bootes.

Ein Rundblick über den See, nochmals Enten und Schwäne füttern und weiter ging die Radlfahrt zwischen dem Promenadenweg am See und dem Waldstück  bis hin zur Müggelheimer Chaussee, auf dem glatten, asphaltiertem, von beiden Seiten eingerahmten Mischwald- Radweg. Rechts und links und zwischendurch immer die wärmenden Sonnenstrahlen, denn der belaubte Wald fehlt ja noch, machte die Radfahrt sehr angenehm.

Wir waren nicht die einzigen Fahrradfahrer, aber zu dieser Zeit waren nur wenige schon unterwegs und die Ruhe, die langsam erwachende Natur , das Vogelgezwitscher und das tolle Wetter, machte diese erste lange Rad-Ausfahrt für uns zu einem besonderem Erlebnis.

So fuhren wir bis zur Ausflugsgaststätte “Müggelhort”, verweilten dort einwenig, denn wir schauten nach dem Fahrplan des BVG-Übersetz-Bootes nach Rahnsdorf, aber es verkehrt noch nicht an den Wochentagen, sondern nur ab 2. April an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen. Also wieder auf gleicher Seeseite zurückradeln.

Nun fuhren wir auf dem See-Promenadenweg bis zur Gaststätte “Müggelseeperle”, die wir auf der Hinstrecke nur links von uns wahrgenommen hatten, aber nicht dicht herangefahren sind.  Ein Halt, ein Snack, ein Getränk und die kleine Pause in der Sonne war perfekt.

So fuhren wir dann rücktourmäßig gemütlich und frohgelaunt bis zur Gaststätte ” Rübezahl” und weiter vor bis kurz vor dem Spreetunnel. Nochmal ein Blick über den Müggelsee, die Sonne im Rücken und ein bischen Wehmut, daß der Radausflug nach 5 Std schon wieder zu Ende war.

Nach der Tunnelpassage eine kleine Bankpause und immer, zu jeder Zeit, nette Gespräche.

Noch ein paar Pedaltritte und wir haben das geparkte Auto erreicht, Klappräder zusammengeklappt, ins Auto verstaut und die Heimfahrt begann.  15.30 Uhr wieder daheim.

Kümmelchen

Kleiner Ausflug

Kurz entschlossen, weil Sohnemann bei uns und der Tag ab mittags sich auch freundlicher gestaltete. Es wurde wärmer, die Sonne scheint und Sohnemann hatte sich vorgenommen, mit mir in ein Gebiet zu fahren, wo er vielleicht einen Cache verstecken will.

Männe fuhr uns Beide fast bis zu der Straßenbahnhaltestelle, wovon wir die Erkundungstour beginnen wollten, denn um einen Cache zu positionieren, muß erst die Stelle genauestens vorher begutachtet werden.

Unser Spaziergang begann am Gatter, in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle, in dem  eine große Herde Schafe und ihre Osterlämmer ihr zu Hause haben. Entlang dem Gatterzaun spazierten wir in den > Landschaftspark Herzberge< in Lichtenberg, der sich als grünes und großes bewaldetes Areal zur Umgestaltung dazu anbietet.

Der schon zum Teil großzügig asphaltierte Radweg ist ein ordentliches Stück lang und wird auch weiterhin durch die Wegnahme der Gleise von der ehemaligen Industriebahn ausgebaut.

Waldwege, durch Planierung und Reisiganhäufungen entlang der Wegeränder, lassen schon einen angenehmen Spaziergang zu.

Mit der Sonne im Rücken, Windstille und bei 13 Grad, war der Kurztrip von 1 Std auch ein kleines Erlebnis, denn mit dem Durchwandern eines Teiles des neugestalteten Parkes, der sich erst noch in der Aufbauphase befindet,  erinnerten wir uns an die damaligen Gegebenheiten. Wir machten eine Umschau in allen Richtungen und sahen jetzt den abgewrackten Rangierbahnhof der Industriebahn und die verweisten Gewächshäuser.

Wir liefen einen Halbkreis und gelangten über den schon fertigen Radweg zur Siegfriedstrasse, um von dort aus mit dem Bus in Richtung Heimat zu fahren. Ich mußte noch in die S-Bahn umsteigen.

Kümmelchen

Anruf- Verabredung-Radlfahrt

Nach einem kurzen Anruf noch eine kürzere Überlegung und der Treff zur kleinen Radlfahrt stand fest. Also nach 1/2 Std das Fahrrad geschnappt und die Havemannstr. runtergeradelt, um pünkltlich am vereinbartem Treffpunkt zu sein. Ab Kletterfelsen fuhren meine Radlfreundin und ich dann erst eine kurze Strecke geradeaus und dann bogen wir nach rechts,  auf die andere Seite der Straßenbahntrasse, ins gegenüberliegende Wohngebiet ab, aber immer entlang auf dem Wuhlewanderweg, bis zum Ende, wo eine Holzbank zum Verweilen einlud und um sich auch besser zu unterhalten. Kurz danach wird der Wuhlewanderweg durch eine Fahrdammbrücke unterbrochen und es gibt dann eine Wegeunterführung. Wir aber fuhren den Wuhlewanderweg wieder nach der 15 minütigen Unterhaltungs-Bank-Pause zurück und radelten bis zur Wuhle-Holzbrücke, die wir überquerten, um  dann auf dem Wanderweg um die Ahrensfelder Berge unsere Radlfahrt weiterzuführen. Im Rundkurs machten wir nochmal Rast für 15 min mit der Abendsonne im Rücken und schauten den zwei Drachen zu, die ganz ruhig im blau-weißem Himmel standen. Der Mond, noch ganz weiß, war schon sichtbar. Wir radelten gemütlich um die Berge und der Kreis schloß sich an der Holzbrücke. Von dort aus fuhren wir wieder gemeinsam bis zum Kletterfelsen und dort verabschiedeten wir uns nach einer 2 1/2 stündigen Radfahrt. Diese Nachmittagsausfahrt war eine tolle Idee. Spontan-sportlich aktiv und fröhlich.

Kümmelchen

Erste Fahrradausfahrt

Der Freitag ist zwar trübe, aber mit 16 Grad und etwas Windbewegung gut zum Radeln.

Zu 8 Uhr mußte ich aber erst zum EKG und Labor. Zur Arztpraxis fuhren Männe und ich mit dem Auto,  denn anschließend, nur 200 m weiter, sind wir dann in den Supermarkt einkaufen.

Wieder zu Hause, mußten die Fahrradschläuche tief Luft holen, damit sie mich auch fortbewegen konnten.  Auf dem Wuhle-Wanderweg war ich in der Mittagszeit fast alleine unterwegs. Die Vöglein sangen, der Kuchuck rief, all das kann man in der dort ruhigen Zone des dahinfließenden Flüßchens belauschen. In der Gartenanlage, auf der anderen Seite,regt sich auch noch kein Gartenwerkeln.

10 min auf einer Bank gesessen, bevor ich die Heimfahrt antrat. Da fuhren an mir 3 Radfahrer vorbei, es joggte Einer und mit Nordic Walking-Stöcken kam mir eine Frau entgegen und sonst war noch nicht viel los auf dem Weg, der mehrere Wohngebiete verbindet.

Nach der langen Winterpause machte ich nur einen kleinen Frühlingsradausflug von 1 1/2 Std, denn wettermäßig verkroch sich die Sonne und die Wolken zogen sich weiter zusammen. Regenniesel lag in der Luft.

Die Ahrensfelder Berge , mit ihren Bäumen  und Sträuchern  sind noch völlig durchsichtig. Die Wiesenflächen am Rand des Flüßchens sind noch bräunlich. Bis sich die Natur ihr grünes Mäntelchen überzieht, kanns noch etwas dauern. Frühlingsblüher hatte ich auch keine gesichtet.

Aber es wird, da bin ich mir sicher, obwohl der Wetterdienst ein nicht so schönes Wochenende vorhersagt.

Ich wünsche meinen Blog-Lesern ein schönes, erholsames und sonniges, frühlingshaftes Wochenende.

Kümmelchen

Schnee und Rodeln gut

Winterwanderung im Schnee, mit Rodel im Schlepptau, zum Treff mit der Radl-Freundin an der Wuhle-Holzbrücke um 10 Uhr. Wir trafen uns dort, weil da auch der direkte steile Aufstieg zum Berg beginnt. Bis zur Holzbrücke laufe ich im Sommer ca 20 min, aber heute brauchte ich 30 min.

Der Berg, eine 102.2 m hohe Marzahner Kippe, durch Aufschüttung von Trümmerschutt, auf eine vorhandene Erhebung von 58.3 m, in mitten der damaligen Rieselfelder von Marzahn.
Im Rahmen des Wuhle-Wanderweges wurde dann ein Aufstiegsweg rund um den Berg herum gestaltet, auf dessen Plateau Bänke aufgestellt, eine Aussichtsplattform und eine Rodelbahn angelegt wurde.

Der tief verschneite und steile Hang, auch wenn er zweimalig unterbrochen durch den Rundweg, war durch das, unter der Schneedecke verborgene Glatteis recht beschwerlich zu erklimmen, um zum Rodelbahn-Anfang zu kommen. Aber als wir oben waren, befanden wir uns erst auf der niedrigeren Hälfte des Berges und so sahen wir vor uns erst eine kleinere Bergabfahrt und gegenüber die große und höhere, steile Hang-Abfahrt. Also wurde erstmal auf dieser Seite gerodelt und danach durch das Bergtal zum hohen Gipfel rauf gekraxselt.
Da ich Spikes unter den Schuhsohlen habe, war es für mich nicht so schwierig Fuß zu fassen, aber dafür blieb mir eher die Beinkraft auf der Strecke, denn mein schwerer Rennrodel zog mich eher rückwärts. Da fehlt bei mir dann schon die Kondition-Luft/Kraft.
Also war es dann schon ein langsamer, kraftintensiver Aufstieg.
Den langen, einfacheren Weg nach oben wollten wir ja Beide nicht. Ca 40 min.
Nach der Rodelei machten wir einen Spaziergang durch die verschneite Wiesenlandschaft und auf dem Weg in Richtung Heimat, lief hinter uns eine Dame mit Hündchen, Yorki, die dann mit uns gemeinsam den herrlichen, weißen Winterweg zurücklegte und wir uns alle Drei dabei nett unterhielten.
Wir verabschiedeten uns an der Weggabelung, wo meine Radl-Freundin geradeaus weiter mußte und ich, wie die Hündchen-Dame, links abbiegen mußte. Ein kleines Stückchen gingen wir noch zusammen, dann lief die Dame auf die andere Straßenseite und war gleich zu Hause, während dessen ich noch 5 Schritte bis zur Bus-Haltestelle hatte, 7 min warten mußte bis der Bus kam und sogar pünktlich, um dann nur 3 Stationen mitzufahren, nur damit ich nicht die Straße bergauf laufen mußte, zumal ich dazu länger als die Warte-und Fahrzeit brauche.
Zuhause angekommen, gleich wieder mit Tamy den zweiten Spaziergang gemacht und dann zu 13.30 Uhr Mittag gegessen: Schweinebraten, Schwarzwurzelgemüse, Kartoffeln und Blaubeerkompott.

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