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Kategorie: Erinnerungen

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Bist du’s oder bist du’s nicht? Mein erstes selbständiges Telefonat

Ich sollte meine Mutti mit ca 8 Jahren von der öffentl. Telefonzelle anrufen, denn wir hatten zu Hause kein Telefon.

Mutti arbeitete stundenweise im FDGB-Bundesvorstand und ich war nach der Schule an 3 Tagen dann immer bei lieben Nachbarn, die mich betreuten. Also ging ich zur nahegelegenen Telefonzelle und wählte die Tel.-Nummer, die Mutter mir aufgeschrieben hatte.Als sie mit mir sprach klang sie mir nicht vertraut und ich fragte mehrmals nach, ob sie meine Mutti ist.

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Schulzahnklinik – Schwimmunterricht und Schulgarten

Schon wieder ein Rückblick

Als Schulkinder/Klasse sind wir ein- oder zweimal im Schuljahr, bis zur 7. Klasse,  mit der Klassenlehrerin oder-Lehrer zur Schulzahnklinik gelaufen. Das war ein verhältnismäßig weiter Weg dorthin. Dafür fiel fast der ganze Unterricht aus. Laufzeit fast 1 Std hin und dann wieder zurück. Dort angekommen, wurde uns von einem Zahnarzt erklärt, wie man seine Zähne pflegt und danach wurde bei jedem Schüler das Gebiß kontrolliert und wenn nötig, etwas gemacht.  Ich war immer in ärztl. Behandlung und so wurde ich manchmal vom Zahnarzt darauf aufmerksam gemacht, daß ich zu meinem Zahnarzt gehen soll. Das tat ich dann mit meiner Mutter, aber immer mit viel Herzklopfen.

Erinnerungen vor der Tür ?>

Erinnerungen vor der Tür

Als Männe im Oskar Ziethen-Krankenhaus lag und ich ihn besuchte, machte ich auch an einem Tage einen kurzen Abstecher zum Versorgungsgebäude, der Küche. In die Küchenräume konnte ich natürlich aus hygienischer Sicht nicht hinein, aber von außen konnte ich durch einen Teil der Fensterfront schauen und leider nur wenig erkennen, jedoch an Hand der Innenwandeinteilung erahnen, daß sich beim Umbau nicht viel geändert hat. Die Nebenräume werden jetzt anders genutzt und der Raum der damalige Diätküche blieb ebenso erhalten.  Der Eingang zu den Küchenräumen ist jetzt elektronisch gesichert.

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Erinnert Ihr euch noch an euer erstes Bewerbungsgespräch nach dem Schulabschluß?

Ich kam mit einem recht durchschnittlichem Abgangszeugnis aus der 10.Klasse zum Bewerbungsgespräch. Ich bewarb mich als Diätköchin im Kinderkrankenhaus.

Der Chefarzt, bzw. Ärztlicher Direktor, des Kinderkrankenhauses, erwartete mich zum Vorstellungsgespräch. Als ich von ihm in sein Dienstzimmer herrein gebeten wurde, nahm er mich freundlich bei der Schulter und sagte leise zu mir, wir beide unterhalten uns miteinander und ihre Mutter wartet derweil draußen auf dem Flur. Das bekommen sie auch gut alleine hin.

Wie war Euer Schulweg? ?>

Wie war Euer Schulweg?

Mein Schulweg war 10 Jahre lang immer der gleiche. Er dauerte mogens und nach Schulschluß je 25 min Laufzeit.

Ich wohnte an dem einen Ende der Hauptverkehrsstraße und am anderen Straßenende, in einer kleinen Nebenstraße, stand das Schulgebäude.

Jeden Morgen bin ich auf die andere Seite der Straße, in der auch eine Straßenbahn fuhr, schräg gegenüber zur Schulfreundin gelaufen, die parterre wohnte, holte sie ab und wir liefen zusammen zu unserer anderen Schulfreundin, die in der ersten nur unweiten Nebenstraße, in der Dachwohnung wohnte.

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Ich war ein Pflegekind und Halbwaise

Halbwaise, weil meine Mutter 18 Tage nach  meiner  Geburt  verstarb. Mein Vater kam als Soldat in englische Kriegsgefangenschaft  nach London und blieb nach Kriegsende dort. Er lernte seine zweite Frau kennen und heiratete und zog mit ihr ihren Sohn groß.

Ich war Pflegetochter von meiner Großtante, die auch mein, von der Fürsorge bzw Jugendamt, durch Amtsgericht bescheinigte Bestallung, für mich eingesetzter Vormund war. Ich hatte also auch eine verwandschaftliche Beziehung zu meinen Pflegeeltern. Mein Pflegevater  war mein Großonkel väterlicher seit.