Pfingstmontag-Ausfahrt mit dem Rad … ?>

Pfingstmontag-Ausfahrt mit dem Rad …

… in die Vergangenheit.

Zuerst einmal zum ehemaligen Kinderkrankenhaus, in dem ich als Diätköchin und Diätassistentin arbeitete.

Die Gebäude und das dazugehörige Gelände werden jetzt zu einem Wohnpark umgestaltet.

Dann radelte ich am ehemal. Patenbetrieb der Schule vorbei, wovon auch nur noch Fragmente zu sehen sind.

Danach steuerte ich die Schule an, in die ich 10 Jahre ging und die jetzt eine Volkshochschule und Musikschule beherbergt.

Entlang des damaligen Schulweges fuhr ich bis zu dem Haus, wo ich mit meinen Eltern wohnte und betrachtete mir auch wieder das Hofareal, wo wir Kinder spielten. Der Bürgersteig, der Hof, alles erscheint mir jetzt recht  schmal, wo ich doch als Kind dort, geräumig in Erinnerung, Rollschuh lief. Selbst die Häuserzeile sehe ich mit anderen Augen, nämlich kleiner.

Die einzelstehende Villa in der Straße hat eine prächtige Außenfassade bekommen und in ihr befindet sich ein Standesamt.

Die ehemalige Lederfabrik existiert auch schon Jahrzehnte nicht mehr, in deren verbliebene Räumlichkeiten sind Cafe und Restaurant.

Es zieht mich immer mal wieder hin zu meinen Kinder- und Jugendalter- Orten. Das letzte Mal wars vor 3 Jahren. Ich glaube, weil ich dort aufgewachsen bin.

Zwei Namen an verschiedenen Hauseingängen auf dem Haustürschild kann ich noch zuordnen. Es ist die große Tochter unserer damaligen Nachbarn im Haus auf der selben Etage, die ein paar Jahre älter ist als ich und später einige Hauseingänge weiter gezogen ist. Ein Junge, der viel jünger als ich, wohnt auch noch dort.

Nun habe ich meine Erinnerungen wieder aufgefrischt und fühle mich gut dabei.

Ich war von 11.45 bis 14.30 Uhr unterwegs. Es war schönes, warmes, sonniges Radelwetter. Jetzt regnet es.

 

 

13 Kommentare zu “Pfingstmontag-Ausfahrt mit dem Rad …

  1. Da wo ich meine Kinderzeit verbracht habe, hat sich mittlerweile sehr viel verändert doch einige markante Punkte sind geblieben. Ich habe vor Monaten über meinen Besuch in Oberschlesien berichtet.
    Meine Kinder haben es schwerer, denn die Wohnungen in denen wir gewohnt haben wurden, wie auch der Kindergarten, die Schwimmhalle und Schule abgerissen. Zur Zeit erobert die Natur wieder diese Orte.

  2. Schön hast du das beschrieben Brigitte. Als Kind kam uns vieles größer und mächtiger vor. Heut mit den Augen eines Erwachsenen sind die Dinge dann doch kleiner.
    Gebäude werden abgerissen, neue gebaut. So ist der Lauf der Zeit, es gibt immer Veränderungen. Schön, wenn dann doch einige Häuser erhalten bleiben und wir uns erinnern können.
    Viele liebe Grüße in die neue Woche von Kerstin.

  3. Moin Brigitte,
    eine gute Idee den Pfingstmontag für eine Zeitreise zu nutzen, der Straßenverkehr hielt sich in Grenzen.
    Interessant sind immer die Veränderungen, die tatsächlichen und die gefühlten ;).
    Ein Flurstück des elterlichen Hofes *Im Kamp* ist in meiner Erinnerung ein Paradies, mit unzähligen Blumen, sogar Walderdbeeren fand ich dort und nun – Lager für Silo und Abstellplatz für Landmaschinen.
    Auch bei mir hat sich das Größenverhältnis anders dargestellt :).
    Stillstand ist Tod – nehme ich als Entschuldigung.
    Ganz liebe Grüße von der Kelly

  4. Die Orte der Kindheit und Jugend zu besuchen, ist immer mit vielen Erinnerungen verbunden. Manchmal sind wir dann über die Größenverhältnisse verwundert, denn als Kind erschien alles riesengroß.
    Wenn ich meine Mutter besuche, dann sind leider nur noch wenige Nachbarn von damals da. Von uns Kindern lebt niemand mehr in der Straße. Wir waren ebenso wie unsere Eltern alle ziemlich im gleichen oder ähnlichen Alter. Aber Leben bringt Veränderung und so auch in und an den Orten unserer Vergangenheit.
    LG
    Astrid

  5. An den Ort meiner Kindheit zieht es mich nicht mehr. Meine Eltern sind gestorben, dort lebt jetzt nur noch meine jüngste Schwester und mit der haben wir Geschwister keinen Kontakt, auch verkommt das ganze Haus. Das macht mich schon wütend, aber sie beharrte ja darauf, es behalten zu wollen, obwohl sie vom Amt lebt 🙁
    Gerne war ich in Westfalen bei meinen Großeltern…die schönste Zeit in meiner Kindheit, aber auch da hat sich alles verändert. Opas Rosen gibt es nicht mehr und er hatte sehr viele, war ein absoluter Rosenfreund.
    Nun lebe ich hier mein Leben und alles ist gut.

    Liebe Grüße von Mathilda ♥

  6. Liebe Brigitte,
    deine Beschreibungen und Eindrücke kann ich sehr gut nachempfinden. Auch mir geht es so, wenn ich meine Heimat besuche und die vertrauten Wege dort gehe. Sie erscheinen mir auch irgendwie enger und kleiner und die ehemaligen Räume, in denen ich aufgewachsen bin, ebenfalls. Aber es ist ein schönes Gefühl, mal wieder da gewesen zu sein.

    Viele liebe Grüße
    Traudi

  7. Liebe Brigitte,
    schön, dass du immer noch so fit bist. Und ich würde mir so wünschen, dass es zu deinen Blogbeiträgen ein paar Fotos gäbe. Dann könnte ich mir alles noch viel besser vorstellen.
    Herzliche Grüße
    Elke

  8. Liebe Brigitte
    Wir haben alle diese Strassen und Häuser, die mit vielen Jugenderinnerungen verbunden sind. Auch bei uns hat sich sehr vieles verändert. Manchmal überkommt mich ein wenig Wehmut, wenn ich an die ganz alten Zeiten zurückdenke. Einiges hätte ich gerne nochmals zurück. Liebe Grüsse, Silvia

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