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Hier ist …

… wieder der normale Alltag.

SchwieMu ist zu Hause, aber kann noch nicht ihre Wohnung verlassen. Sie bewegt sich in der Wohnung mit dem Rollator, was ihr sehr schwer fällt. Täglich bekommt sie noch ambulant abends eine Spritze gegen Thrombose, von einer Schwester der Sozialstation. Wurde vom Krankenhaus organisiert und sofort nach Entlassung begonnen.

Ich brauche nun nicht mehr jeden zweiten Tag zu ihr ins Krankenhaus, habe aber mit SchwieMu vereinbart, daß ich immer nur Freitags zum Einkaufen zu ihr komme. Ansonsten will sie sich weiterhin selber versorgen, eigenständig leben. Zum Saubermachen, Fensterputzen hat sie schon einige Jahre Jemanden. Seit Jahren kommt auch eine Fußpflegerin zu ihr ins Haus.

Ich fühle mich wieder gut, nachdem ich durch SchwieMutters Krankenhausaufenthalt doch wirklich in eine 3-wöchige angespannte Streßsituation kam und täglich Brustenge verspürte und somit achtsam werden mußte, daß ich nicht noch mit einer Angina pecturis flach liege. So oft es ging, nahm ich mir Ruhepausen und schlief sofort ein.

Unser normaler Alltag hält wieder viele Arzttermine für Männe bereit. Leider sind die unterschiedlichen Arztpraxen auch nicht nur so um die Ecke. Wir haben mit dem Rollstuhl längere Strecken mit dem BUS oder der S-Bahn zu fahren. Zur ERGO ist 15 min Fußweg und Physio nur 7 min.

Wir wollten die Hausarztpraxis, Allgem Med./Diabetologie, mehr in unserer Nähe und diese muß uns auch noch als Neupatienten annehmen. Das ist schwierig. So sind wir Beide nun in einer Praxis für Innere Med und Diab. gewechselt und aufgenommen worden, die für uns mit dem Bus, ohne umsteigen, erreichbar ist. 30 min. Fahrzeit und 10 min bis zum Polikum, wo wir mit dem Rollstuhl außen die Rampe und innen im Gebäude den Fahrstuhl nutzen können.

 

 

 

18 Kommentare zu “Hier ist …

  1. Ich staune, dass deine Schwiegermutter noch so selbständig ist. Schön, dass sie Hilfe im Haushalt hat, so musst du das nicht auch noch erledigen.
    Wenn man so mit dem Rollstuhl durch die Gegend fahren muss, ist das doch sehr umständlich. Ich hoffe, du bekommst unterwegs auch mal Hilfe angeboten, wenn sie angebracht ist.
    Liebe Grüße von Kerstin, hab einen erholsamen Abend liebe Brigitte!

  2. moin brigitte,
    dein normaler alltag ist stressig genug, dann zusätzlich das gefühl der verpflichtung und verantwortung kann schnell zuviel werden.
    meine hochachtung der schwiegermutter gegenüber, sich noch so gut mit den beschwerden abzufinden…
    hausarztbesuche wie früher, der arzt kam ins haus, sind kaum noch vorstellbar und doch in manchen fällen wünschenswert.
    hier in meiner kleinstadt ist an jeder ecke eine praxis, apotheke und ähnliches, die infrastruktur stimmt.
    lass dich nicht unterkriegen und nehme dir deeine alltagsfluchten!
    lg kelly

  3. Liebe Brigitte,
    ja, es ist nicht einfach bei so vielen Terminen alles gut zu organisieren. Die Fahrtzeit zu den Ärzten nimmt viel Zeit in Anspruch, ganz zu schweigen von dem langen Warten in den Wartezimmern. Aber nun kannst du wenigstens ein bisschen aufatmen. Du weißt, deine SchwiMu ist versorgt. Auch wenns langsamer geht, ist so ein Rollator doch ein Hilfsmittel und trägt zur Sicherzeit bei.

    Viele Grüße – und gönne dir möglichst viele erholsame Stunden.
    Deine Traudi

  4. Liebe Brigitte,
    ich freue mich, wieder von Dir zu lesen und auch, dass Deine Schwiegermutter wieder zu Hause ist. Das ist für Dich doch eine enorme Erleichterung. Ich bewundere Dich wie Du das alles gemeistert hast und Dich auch noch um Deinen Mann gekümmert hast. Aber auf Dich solltest Du tatsächlich auch achten.
    Die Wegstrecken, die Ihr immer so zurücklegen müsst, sind tatsächlich sehr zeitintensiv. Gibt es denn nicht auch noch ärztliche Hausbesuche oder ist das in Berlin gar nicht mehr möglich? Das denke ich mir fast.
    LG
    Astrid

  5. Hallo Astrid!
    Es gibt ja für akute Erkrankungen den Ärztlichen Notdienst oder den Anruf bei der Feuerwehr.
    Wir brauchen aber für Männe die ständige und monatl. Vorstellung und Behandlung in der speziellen Facharztpraxis und die notwendigen Medikamente.
    Die Hausärzte sind meistens doch Allg- Mediziner und Hausbesuche machen sie auch nicht immer.
    Außerdem ist das dann auch noch eine Frage von der Entfernung Arztpraxis bis zur Wohnung.

  6. Hallo liebe Brigitte,
    danke für deine Besuche bei mir. Ja, ich bemühe mich, ein bisschen Informatives und Sehenswertes zu zeigen. Und es freut mich, wenn Feedback kommt.

    Viele liebe Grüße
    Traudi

  7. Liebe Brigitte,
    du weißt ja, dass ich dich schon lange für deinen ständigen Einsatz bewundere und auch immer mal mahne, dass du auch an dich selbst denken musst. Wenn sich das Herz erstmal meldet, ist damit nicht zu spaßen. – Es ist gut, wenn man die Arztpraxen in der Nähe hat. Wenn man jung ist und mobil, macht sich sich meistens gar nicht soviele Gedanken darüber. Alles Gute für euch und liebe Grüße
    Elke

  8. Liebe Brigitte, ich wünsche dir ein stressfreies Wochenende ohne viel Grusel. Ich habe für die Kinder Süßes gekauft und muss noch die kleinen Deko-Kürbisse mit Teelichtern versehen.
    Viele Grüße von Kerstin.

  9. Liebe Brigitte
    Hoffe es geht Dir u. Deinen Manne gut.Bei heißt so einige sen so alles im grünen Bereich.Der Herbst ist ja nun mit Macht angekommen u. es soll auch kälter werden,auch gut. Auch gehen wir mit riesen Schritten der Advendszeit entgegen,ich liebe die Zeit!
    Sende Dir u.auch Dein Manne herzliche Grüße,Bärbel

  10. Ich kann gut nachvollziehen, was all das bedeuten kann. Ich selbst habe mich immer gerne um meine Eltern gekümmert und kümmere mich auch heute von Herzen gerne um meine Mutter.

    Als wir uns vor Jahren um eine geeignete Gehhilfe für Mama und Papa kümmern wollten, hatte ich mich eingehend mit Rollatoren auseinandergesetzt. Was sie können, was sie kosten dürfen und wie man eine Zuzahlung von den Krankenkassen erhält. Später habe ich meine Erfahrungen und mein erreichtes Wissen auf meiner Webseite veröffentlicht. Für diese Seiten bin ich auf der Suche nach Gastbeiträgen. Vorzugsweise von Senioren oder Angehörigen, die sich um ihre Familienangehörigen kümmern. Eingeladen sind aber auch Menschen, die sich für hilfsbedürftige Senioren engagieren.

    Auf diesen Seiten findet man auch eine Blogseite. Auch hier ist jeder herzlich eingeladen ein Kommentar zu hinterlassen.

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