Die erste Dekade im Februar ?>

Die erste Dekade im Februar

Der Monat begann mit etwas weniger  Terminen.

Am 2. Febr. war unsere Bekannte/Freundin zu Besuch.

Die SchwieMu begleitete ich am 5. Febr.vormittags zum HNO-Arzt und anschließend gingen wir Beide chinesisch essen. Für Männe gabs sein Menü mitgebracht zu Hause am Abend.

Labortermin war am 6. Febr. für Männe und mich, wohin ich mit ihm das erste Mal mit dem Rollstuhl fuhr. Das war für mich eine anstrengende Unternehmung, da an diesem Tage gerade zu dieser Zeit, als wir unterwegs waren, der S-Bahn-Lift und S-Bahn-Fahrstuhl nicht fuhren und ich nun den Rollstuhl die Treppen rauf und runter bekommen mußte. Gott sei Dank kann Männe mit seinem Stock und am Handlauf festhaltend noch die Treppenstufen langsam laufen. Einmal bekam ich Hilfe von 2 jungen Männern, die mir den Rollstuhl die Treppe runter trugen.

Da wir noch kein Frühstück gegessen hatten und frühzeitig wieder am Bahnhof zurück waren, entschlossen wir uns, noch zum Kiezfrühstück zu gehen. So lernt Männe gleich die Frühstücksrunde kennen, zu der ich immer gehe. Sie begrüßte uns Beide freundlich und auch Männe wurde herzlich zum Essenszugriff aufgefordert. Somit brauchten wir nicht erst verspätet zu Hause mit der Frühstücksvorbereitung beginnen.

Am 6. Febr. nachmittags mußte ich noch wegen Männes Hörgeräte-Reparatur zum Hörakustikerladen.

Wegen einer Rollstuhl-Schiebehilfe war ich am 10. Febr. bei dem Orthopädiedoktor, der für Männe den Rollstuhl-Antrag befürwortete und nun auch die elektr.  Schiebehilfe attestieren sollte.  Das ging recht unkompliziert und mit dem Attest bin ich dann gleich zum Sanitätshaus. Die Mitarbeiterin kümmert sich nun um alles Weitere und gibt uns dann Bescheid.

Meine freien Stunden fülle ich jetzt mit etwas Olympia und öfters mal Mittagsschlaf, da SchwieMu im Moment nicht meine Hilfe braucht.

Ich fühle mich gut und hoffe, daß es auch all meinen Blogfreunden wohl ergeht.

9 Kommentare zu “Die erste Dekade im Februar

  1. Liebe Brigitte,
    es ist schön, dass du auch ein paar “freie Stunden” findest und diese dann auch nutzt mit einem Mittagschläfchen oder dass du dich vor dem Fernseher entspannst. Du hast immer noch jede Menge zu tun und so ein bisschen Kraft schöpfen gehört auch dazu und ist letztendlich gut für Alle.

    Es grüßt dich herzlich
    Traudi

  2. “Die erste Dekade . . . ” – tja – so schnell geht der Februar rum. Die Zeit rast ja eh, aber im Februar ist es extrem. Lass es dir gutgehn, liebe Brigitte.
    Ich sende dir herzliche Grüße
    Elke

  3. Liebe Brigitte,
    wenn auch etwas weniger Termine, so war die Dekade
    doch sehr ausgefüllt.
    Ich kann mir vorstellen, dass das Rollstuhlschieben kein
    Zuckerlecken ist.
    Gönn dir aber auch ein paar Ruhepausen. Du darfst nicht
    sschlappmachen.
    Einen harmonischen Abend wünscht dir
    Irmi

  4. moin brigitte,
    kiezfrühstück hört sich gut an!
    die gelegenheit sich auszutauschen, neues zu erfahren und sich zu pflegen ;).
    erholung buchstabiere ich trotzdem anders, zumindestens möchte ich dann keinen arzt sehen.
    alles gute für dich!
    lg kelly

  5. Liebe Brigitte, sei herzlich gegrüßt.
    Wieder mal zu Besuche bei dir.
    Du zeigst dich trz Stress munter und scheinst wohlauf zu sein. Dass die Fahrstühle alle defekt sind, so dass ihr die Treppen nutzen musstet, ist je eine absolute Zumutung. Bei uns in Berlin würde ich dann eine Sation weiterfahren und die Strecke zurück laufen. Es kann ja auch nicht jeder Rollifahrer ein paar Schritte laufen. Die andere Sache, da das Schieben für die neu zu sein scheint: Es gibt die Möglichkeit, sich nach Hilfen beim Schieben und Pflege umzusehen. Mobilitätsdienst, z.B. vom roten Kreuz, bei uns gibt es noch regionale Angebote, z.B. Bundesfreiwilligendienst und Kontaktstellen für Pflegeengagement, Besuchsdienste… Naja, du wirst das schon machen. Alles Gute und tschüssi sagt, Wieczora (◔‿◔)

  6. Dennoch hast Du immer noch straff zu tun liebe Brigitte. Aber fein, dass nun etwas mehr Ruhe einkehrt und Du wieder an Dich selbst denken kannst.
    Bald kommt Frühling und dann wird alles wieder fröhlicher, bunter, belebter. Und die Runden mit Tamy machen dann auch noch mehr Spaß.
    Liebe Grüße von Kerstin, hab eine gute Woche.

  7. Liebe Brigitte,
    ich freue mich, dass Du Dir immer genügend Erholungsmöglichkeiten zwischen den notwendigen Unternehmungen setzt. Mit Rollstuhl unterwegs zu sein, wenn kein Lift geht, ist recht umständlich. Ich habe auch schon oft Hilfe bekommen, wenn ich z. B. eine schwere Tasche in und aus dem Zug hieven musste. Die Leute sind viel hilfsbereiter als ihr Ruf, wie Du auch erfahren hast.
    Schön, dass Dein Mann beim Kiezfrühstück so nette Aufnahme erfahren hat!
    Danke, liebe Brigitte, für Deine lieben Wünsche. Es geht schon wieder fast gut, das Tippen geht endlich wieder einwandfrei und gewohnt flüssig und schnell.
    Ich schicke Dir liebe Grüße und wünsche Dir viel Freude beim Olympia-Gucken, Deinen Aktivitäten und Deinen Pflichten,
    alles Liebe, Irmgard

  8. Das mit dem Rollstuhl ist meiner Meinung nach eine Frage der Zeit, und in den letzten 10 Jahren hat sich da, wo ich wohne auch einiges getan. Wenn man sich ansieht, wieviele öffentlich Gebäude einen Treppen-Lift haben (Link), dann müssen jetzt vor allem die privaten Hausbesitzer und co nachziehen.
    Es ist einfach mittlerweile normal, dass Leute auf Rollen unterwegs sind, ob Kinderwagen oder Rollstuhl, und da muß eben die Welt so gestaltet werden, dass sie auch für alle zugänglich ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.