Der kleine, weiße Kachelofen ?>

Der kleine, weiße Kachelofen

In der 2-Zimmer-Wohnung, in der ich mit meinen Eltern wohnte, standen in beiden Räumen ein kleiner, weißer Kachelofen, mit einer rechteckigen Ofenröhre, vor  der eine 2 flügelige Tür mit Lamellen zum Offenhalten oder zuschieben, wegen Wärmeregulierung, angebracht war.

Der eine Ofen wurde nicht nur zum Beheizen des Wohnzimmers genutzt, sondern auch zum Füßewärmen im Winter und für die schönen, leckeren Bratäpfel in der Weihnachtszeit in der Ofenröhre.

Außerdem legten wir Apfelsinenschalen in die Ofenröhre und bekamen dadurch wunderbaren Citrus-Aromaduft zum Weihnachts-Tannenbaum-Duft hinzu.

Auch spielte ich als Kind mit meiner Puppe sehr oft Schule und nutzte die glatten, weißen Kacheln als Schultafel, denn mit Bleistift schrieb es sich sehr gut darauf und ließ sich auch wieder problemlos abwischen.

Zum Schulespielen stellte ich vor den Ofen meinen Kindertisch und auf dem Kinderstühlchen saß meine Puppe, für die ich auch einen Puppenschulranzen mit Hefte darin hatte.

Ich saß auch gern im Schneidersitz auf dem Wohnzimmer- Ofen und sprang dann genauso gern auf die breite Schlafcouch, die gleich neben dem Ofen stand. Das aber sah Mutter nicht so gern.

9 Kommentare zu “Der kleine, weiße Kachelofen

  1. Liebe Brigitte,
    wieder herrliche Erinnerungen.
    Wir konnten früher ganz anders spielen als die Kinder von Heute. Wir benötigten keine Roboter und auch keine Spielkonsolen. Es war einfach schöner, finde ich.
    Liebe Grüße
    Irmi

  2. schön!
    Das waren noch fantasievolle Kinderspiele1 Ich habe stundenlang in einer anderen Realtität gelebt, damals. Heute auch noch ab und zu …

    liebe Grüße aus Bayern
    Gertraud

  3. Wieder schöne Erinnerungen! Auch wir haben als Kind Schule gespielt. Auch bei uns saßen die Puppen am kleinen Tisch und ich war die Lehrerin. Heut macht das sicher kaum noch ein Kind – vielleicht in der virtuellen Welt?
    Liebe Grüße von Kerstin und Danke für den Streichler für Johnny.

  4. Liebe Brigitte!
    Es sind schöne Erinnerungen.
    Und die Schlafcouch dürfte es (Dich) ausgehalten haben 😉
    Lieben Gruß
    Lemmie

  5. Hallo Brigitte,
    das war wieder sehr schön, Deine Erinnerungen zu lesen.
    Ich bin auch gern auf der Couch herumgesprungen – zum Leidwesen meiner Eltern 😉

    Liebe Grüße zu Dir und ein schönes Wochenende
    Katinka

  6. 🙂 das Auf-die-Couch-Springen hab ich auch gern gemacht, liebe Brigitte ..meine Eltern mochten das auch nicht *g*

    ach, es ist immer so schön, an deinen Erinnerungen teilhaben zu dürfen. Die Geschichte von Eurem Ofen liest sich so richtig urig und hat was ganz Heimeliges. Den Duft kann ich mir richtig vorstellen!

    Früher hat man, glaub ich, mehr die Phantasie genutzt ..nicht all die technischen Spielgeräte von heute gehabt, dann war auf einmal ein Stück Holz wie eine Puppe oder ein Hund .. und vieles mehr. Da hab ich auch schöne Erinnerungen …

    Ganz liebe sonnige Grüsse an dich ..einen Schmuser für Tamy und ein schönes Wochenende wünscht dir Ocean 🙂

  7. Liebe Brigitte,
    das sind wieder ganz schöne Erinnerungen.
    Auch wir hatten zu Hause einen Kachelofen, allerdings hat meine Oma mal irgendwann diese Ofenklappe in der Mitte entfernen lassen und der spätere hatte dann sowieso keine mehr. Im Sommer stand davor eine Ofenbank, im Winter wurden die schweren Sessel davor gestellt und wenn es ganz kalt war, saß Petra oben auf der Sessellehne mit dem Rücken am Kachelofen.
    Auf die Couch sind meine Freundin und ich zwar nicht gesprungen, aber mein Kastenbett hat des Öfteren unter meinem Fliegengewicht leiden müssen. 😆
    Wir haben uns am Fußende auf den Giebel gestellt und uns einfach der Länge lang hineinplumpsen lassen.
    Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende – wir müssen ja morgen noch mal ran.
    Liebe Grüße
    Petra

  8. Liebe Brigitte,

    es sind immer schöne Stunden, wenn man solche Erinnerungen weckt.
    Wir alle haben sie – Gott sei Dank! Arm die Menschen, die keine schöne Erinnerungen an ihre Jugendzeit haben!

    Den kleinen, weißen Kachelofen gibt es sicher nicht mehr, aber er wird immer bei Dir sein und Du wirst an diese Zeit, als Du ein kleines Mädchen warst, gerne zurückdenken.
    Ich kann mir schon vorstellen, dass die weißen Kacheln Dir toll als Tafel gedient haben, zumal man alles wieder wegwischen konnte. Deine Puppe war sicher auch eine bravew, wohlerzogene, gelehrige Schülerin! Und sie jatte keine Widerworte, war immer folgsam!
    Der kleine Puppenschulranzen war bestimmt süß!
    Ich frage mich, welche Eltern es gerne gesehen haben, wenn wir auf Betten und Couch herumgesprungen sind. Wohl keine.
    Es hat soch alles lange halten müssen, weil man es sich so schwer angeschafft hat. Heute verständlich; damals hat es halt Spass gemacht!!!!

    Danke, dass Du uns mitgenommen hast in ein kleines Stück Deiner Kinderzeit!

    Herzliche Grüße an Dich und Deinen lieben Mann!
    Ein schönes Wochenende Euch beiden!

    Renate

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